Keine Scheu vor Affekten und Emotionen
(aus: Süddeutsche Zeitung vom 27.09.2010)
" (...) Henzes Intentionen und die Partitur sind alles andere als zeitgeistig oder irgendwie dem Pop zuzurechnen. Und doch haben sie bei dem schier zu einer Bande zusammengewachsenen Ensemble junger Künstler eine unbändige Musizierund Spiellust angefacht, deren Funken so unmittelbar überspringen wie das am Ende grotesk ausbrechende Feuerwerk des Vesuvs bei Neapel. (…) Henzes Theatermusik klingt bei aller Kunstfertigkeit einfach und ehrlich gefühlvoll – Musik nicht des Pathos, aber der Empathie für die Jungen, denen er Räume öffnen, Mut machen will, das Leben in die Hand zu nehmen. (…) „Mein neues Werk ist eine Gabe an meine Heimat“ – Hans Werner Henze scheute nicht Affekt und Emotion, als er die Einladung der Kulturhauptstadt 2010 zur Werkschau und zur neuen Oper annahm. Der Alte hat es in der Maschinenhalle nun allen noch einmal gezeigt, und dafür ließ er sich gerührt feiern. (...)
Wolfgang Schreiber
Uraufführung von Hans Werner Henzes „Gisela!“
(aus: WAZ vom 27.09.2010)
"Die eigentlichen Stars des Abends waren die jungen Leute des Studios MusikFabrik, der Dortmunder Chorakademie und der Folkwang-Universität. (…). Begeisterter Beifall für alle Beteiligten vor allem für die jungen Künstler. Standing Ovations für Hans Werner Henze."
Pedro Obiera
Das Lebenswerk der Glückssuche
(aus: Frankfurter Rundschau vom 28.09.2010)
"(...) Auch mit seinem Verständnis der Tonsprache anno 2010 ist sich Henze treu geblieben und hat erneut – schon fast westfälisch-dickschädelig – allen pseudo-avantgardistischen und neo-modernen Moden getrotzt. (...)"
Guido Fischer
Screw that's lost the thread
(aus: Sunday Times vom 10.10.2010)
"(...) Henze’s new work Gisela! is a real spectacle. (...)"
Hugh Canning
