Konzertreihe
babel
Netzwerkprojekt in sieben Stadtkirchen der Metropole Ruhr
Musik ist Kommunikation. Das ist ein wesentlicher Ansatz im Schaffen Hans Werner Henzes und auch seiner Schüler. Aus seinem außerordentlichen politischen Bewusstsein heraus hält Henze mit seinen komposito-rischen Ausdrucksgestalten den Menschen den Spiegel vor.
Er schafft Räume, in denen Menschen sich wiedererkennen, in denen ihre Gefühle und Hoffnungen reflektiert werden, in denen Kommunikation gelingen kann. Die Konzertreihe "Babel", der das Bild von der babylonischen Sprachverwirrung zugrunde liegt, widmet den Werken Hans Werner Henzes besondere Aufmerksamkeit. "Babel" ist ein gemeinsames Konzertprogramm von sieben Kantoren in sieben evangelischen Stadtkirchen. Mit ungewöhnlichen künstlerischen Mitteln werden in acht Konzerten Spielarten der Kommunikation spürbar gemacht.
Weitere Informationen zur Reihe finden Sie unter: www.babel2010.de
Babel-Abend
Freitag, 21. Mai 2010, 20:00 Uhr
Bochum Melanchthonkirche
"Monologe/Dialoge"
- Hans Werner Henze (*1926): An Brenton (1993), für Viola solo
- Ingeborg Bachmann (1926-1973): Es könnte viel bedeuten/Abends frag ich meine Mutter, aus: Sämtliche Gedichte, 1983
- Bernd Hänschke (*1948): Monolog (2004), für Klarinette mit obligater Orgel
- Ingeborg Bachmann (1926-1973): Dunkles zu sagen, aus: Sämtliche Gedichte, 1983
- Hans Werner Henze (*1926): Toccata senza Fuga (1979), für Orgel solo
- Ingeborg Bachmann (1926-1973): ...und es gibt kein Maß für die Unzeiten, aus: Malina, 1971
- Hans Werner Henze (*1926): Selbst- und Zwiegespräche (1984/85), Trio für Viola, Gitarre und Orgel
- Bernd Hänschke (*1948): Bird of Night (2001), für Bassklarinette
- Ingeborg Bachmann (1926-1973): Aria I und II / freies Geleit, aus: Sämtliche Gedichte, 1983
- Hans Werner Henze (*1926) : An Brenton (1993), für Viola solo
Axel Porath, Viola
Joachim Striepens, Klarinette
Christopher Brandt, Gitarre
Orgel und Gesamtleitung: Ludwig Kaiser
In Kooperation mit dem Schauspielhaus Bochum
Eine Koproduktion des Evangelischen Kulturbüros 2010 und der Kulturhauptstadt Europas RUHR.2010
Mit Unterstützung der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD)


