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Erklärung der RUHR.2010 GmbH in Liquidation vom 31. Januar 2012: Stiftung RUHR.20210 kann Nachhaltigkeit der Kulturhauptstadt fördern
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Anmeldeschluss für !SING - DAY OF SONG verlängert! / MEHR

Quadriennale 2010

DB-Spezialangebot

ICE Seitenansicht / Foto: DB Vertrieb GmbH

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Die RUHR.2010 GmbH bietet Ihnen in Kooperation mit der Deutschen Bahn attraktive Sonderkonditionen zu Ihrem Besuch in der Kulturhauptstadt. Reisen Sie mit der Bahn entspannt und kostengünstig ins Ruhrgebiet. / MEHR

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RUHR.2010-TV

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Besucherzentren

Deutsches Bergbau-Museum / Foto: Stadt Bochum

An fünf zentralen Orten entstehen Besucherzentren, die als kulturtouristische Drehscheiben der Metropole Ruhr dienen. / MEHR

Areal Duisburg

Die Lage an der Mündung der Ruhr in den Rhein macht Duisburg zum Ausgangspunkt für Entdeckungen entlang der Wasserwege der Metropole Ruhr: Zum größten Binnenhafen der Welt, in die umliegenden Städte oder zu konkreten Utopien im Emscher Park.

Von hier aus erschließen sich neue Wege, Routen und kreative Milieus. Der Rhein-Herne-Kanal wird 2010 zum KulturKanal und das weitgehend brach liegende Land zwischen Kanal und dem renaturierten Fluss Emscher zur Kunstinsel.  

Duisburg, die westlichste Portalstadt der Metropole, bringt Besucher in die Theaterstadt Mülheim an der Ruhr, die mit zahlreichen Projekten in das Programm von RUHR.2010 eingebunden ist. Das international agierende Theater an der Ruhr, die „Mülheimer Theatertage“, das entdeckungsfreudige Programm des Ringlokschuppens sowie das Festivalprogramm „Theater der Welt 2010“ machen Mülheim zu einer der ersten Adressen für Kulturreisende. Kurz: Wer Theater mag, muss 2010 nach Mülheim. 

Zugleich ist Duisburg Ausgangspunkt für Reisen entlang des Rheins bis nach Xanten. An der westlichen Grenze der Metropole gehen Römergeschichte und Bergbauvergangenheit eine ebenso kontrastreiche wie landschaftlich reizvolle Verbindung ein.  

Und auch die Städte haben viel zu bieten. In Moers hält das renommierte „moers festival“ nicht nur im Programm für 2010 Jazz-Höhepunkte bereit. Dinslaken, direkt an der Mündung der Emscher in den Rhein gelegen, ist spannender Schauplatz des urbanen und kulturellen Wandels der Metropole Ruhr. Kamp-Lintfort und Wesel bieten zudem starke Naturerlebnisse und Einblicke in die vorindustrielle Zeit der Metropole Ruhr. 

Hafen der Kulturhauptstadt

Hafenflair in mediterraner Atmosphäre, der Blick auf spektakuläre Architektur, überraschende Kunsterlebnisse direkt am Wasser – Duisburg, der Kulturhafen der Metropole, ist ein wahr gewordener Traum des Ruhrgebiets.

Über den Dächern der Speicherstadt wird der spektakuläre neue Quader des Museums Küppersmühle in den Himmel ragen, der von Herzog & de Meuron entworfen wurde und 2010 eröffnet wird. Darunter liegt der Innenhafen Duisburg, Aushängeschild der Stadt und einer der Szenetreffpunkte der Metropole Ruhr.  

Der Londoner Stararchitekt Norman Foster erstellte den Masterplan zur Umgestaltung und konkretisierte die Vision vom Hafen als Ort für Wohnen, Freizeit und zukunftsträchtige Arbeit am Wasser. Für Duisburg ist Norman Foster so bedeutend wie Otto Wagner für Wien oder Oscar Niemeyer für Brasilia. Nur mit dem angenehmen Unterschied, dass hier alles jetzt passiert, und nicht in einer fernen Vergangenheit. 

Der traditionsreiche Hafenstadtteil Ruhrort wird 2010 in einen Schauplatz für Theater, Performances und spezielle Konzert-Programme verwandelt. Der Landschaftspark Duisburg-Nord, entstanden auf dem ehemaligen Gelände des Thyssen Hüttenwerks, ist das internationale Leitprojekt für die Inszenierung und Inwertsetzung eines ehemaligen Industriegeländes. Der richtungsweisende Ankerpunkt der Route der Industriekultur gilt als eines der bedeutendsten Beispiele für eine spannungsreiche Landschaftsarchitektur, die die Strukturen einer alten Industriebrache in einen ökologisch orientierten Ansatz integriert. Insbesondere nach Einbruch der Dämmerung ist der beleuchtete Landschaftspark ein unvergessliches Erlebnis. Die Lichtinstallationen des britischen Künstlers Jonathan Park verwandeln die beeindruckende Industriekulisse in ein Kulturereignis von Weltniveau und zeigen Duisburg im wahren Sinne des Wortes als leuchtendes Vorbild für den Wandel von der Industrieregion zur Metropole des 21. Jahrhunderts.