Fünf für 53. Die Metropolenportale.
Von den Bohemiens des beginnenden 21. Jahrhunderts wird die Metropole Ruhr gerade entdeckt. Wenn das Wort "Gründerzeit" einen Sinn hat, dann kann man ihn genau hier erfahren. Der Titel "Kulturhauptstadt Europas" ist eine kraftvolle Auftrittsgeste, um die 53 Städte in einen großen Organismus zu verwandeln, der wie eine offene Stadt funktioniert.
Die Theater, Opern- und Konzerthäuser, die Festivals der Region, die Museen, die kreativen Unternehmen, Hochschulen und Akademien gehören neben den Informations- und Wirtschaftszentren zu den metropolitanen Kernen dieses Millionengebildes. Hier herrscht ein Grundrauschen aus Tradition, Trend und Traffic. Mit RUHR.2010 erhält dieses urbane kulturelle Netzwerk eine moderne räumliche Matrix, die es für Bewohner und Besucher auf neue Art lesbar macht.
An fünf zentralen Orten entstehen Besucherzentren, die als kulturtouristische Drehscheiben der Metropole Ruhr fungieren. Sie sind die Ankunftsorte und liegen im Mittelpunkt neu entwickelter städtischer Erlebnisquartiere mit einer attraktiven Ballung von Orten, Ereignissen und kulturellen Angeboten aller Art.
Essen, Duisburg, Oberhausen, Bochum und Dortmund sind die Standorte der Besucherzentren und damit die Eingangsportale in die Metropole Ruhr.
Sie sind die Basislager und zentralen Ausgangspunkte für kulturelle Entdeckungsreisen in die unterschiedlichen Städte und Landschaften zwischen Rhein, Lippe und Ruhr, auf die das Programm von RUHR.2010 die Besucher führen will. Außerdem bieten inszenierte Programmpassagen entlang der Ruhr, dem Hellweg, dem Neuen Emschertal und der Lippe den europäischen Kultur- und Städtereisenden außergewöhnliche Metropolenerlebnisse in neuer Dimension.




