Hochpunkte Sieben Mal Hochgefühl
Vom Boden aus ahnt man nicht, wie sich die Stadtlandschaft als Gesamtwerk darstellt. Erst aus der Vogelperspektive der sieben Hochpunkte wird die besondere Struktur der Metropole Ruhr sichtbar: die von Mensch und Maschine entstellten Horizonte, das vernarbte Panorama einer von Bergbau und Montanindustrie gezeichneten Landschaft. / MEHR
Mechtenberg / Foto: WAZ Foto Pool/Ulrich von Born
Zwei Berge - eine Kulturlandschaft
Zwei Berge - eine Kulturlandschaft: Auf Essener Stadtgebiet erhebt sich der Mechtenberg, einer der wenigen natürlichen Hügel des Ruhrgebiets, sanft in die urbane Landschaft. In Sichtweite ist der graue Kegel der Gelsenkirchener Halde Rheinelbe mit der weithin erkennbaren Landmarke "Himmelstreppe" von Herman Prigann zu sehen. / MEHR
Walking House / Foto: Emschergenossenschaft/ N55
Emscherkunst 2010 Eine Insel für die Kunst
Das größte Kunstprojekt der Kulturhauptstadt Europas RUHR.2010 beginnt Ende Mai, dauert 100 Tage und hat sich unter dem Namen "Emscherkunst 2010" als Ausstellungsort die Emscher-Insel gewählt. Ein Ausstellungsort, der ungewöhnlicher nicht sein könnte. / MEHR
Rhein-Herne-Kanal während der ExtraSchicht 2009 / Foto: Marie Köhler
KulturKanal Ereignisse, die Wellen schlagen
Von der Schlagader des Kohletransports zum KulturKanal: Dem Rhein-Herne Kanal steht ab 20. März 2010 eine eindrucksvolle Wandlung bevor. Dann bildet eine spektakuläre Wasserinszenierung im neu gestalteten Stadthafen Recklinghausen den Auftakt zu einer Reihe von Veranstaltungen, die die Wasserstraße in ein völlig neues Licht rücken werden - und das auf 70 Kilometern Länge von Duisburg über Oberhausen, Essen, Bottrop, Gelsenkirchen, Herne, Recklinghausen, Castrop-Rauxel, Waltrop bis nach Datteln.\n / MEHR
RuhrAtoll

Ruhr-Atoll, U-Boot-Transfer / Foto: RUHR.2010/Jan Pauly
Ob zu Fuß, mit dem Rad, mit Rollschuhen oder auf dem Wasser mit dem Boot: Um den Baldeneysee wird im Sommer ganz viel von der Kulturhauptstadt Europas RUHR.2010 zu entdecken sein! Unter anderem auch das Kunstprojekt Ruhr-Atoll.
Vorbild für das Projekt Ruhr-Atoll sind natürliche Atolle. Das sind kreisförmige Inselgruppen im Meer, die durch Vulkane entstanden sind. Künstler und Wissenschaftler des Projekts Ruhr-Atoll waren von diesen Inselgruppen so beeindruckt, dass sie mit Hilfe von neuen Materialien und Technologien ihr eigenes künstliches Atoll auf dem Baldeneysee geschaffen haben.
Von Mai bis Oktober 2010 schwimmen nun also fünf Kunstinseln auf dem See. Jede von ihnen ist fast so groß wie ein Ausflugsdampfer. Um die Inseln aus der Nähe betrachten zu können, kann man auf Tretbooten zu ihnen hinüberfahren, die es am Ufer beim Bootshaus zu mieten gibt. Dadurch, dass die Besucher dabei ihre eigene Energie verbrauchen, werden sie selbst ein Teil des Projekts. In einer großen Ausstellung in der Ruhr-Atoll-Halle an der "Kulturmeile Ruhrtalstraße" ganz in der Nähe des Sees können Modelle der Inseln bestaunt und alles Wissenswerte darüber in Erfahrung gebracht werden.
Das MUS-E Labor auf dem Brehm ist die "kleine Schwester" des Ruhr-Atoll. Werdet selbst zum Forscher. Weitere Informationen zum MUS-E Labor.