Zeche und Kokerei Zollverein - Das Weltkulturerbe
Zeche und Kokerei Zollverein in Essen, 1928-32 nach Plänen der Architekten Fritz Schupp und Martin Kremmer erbaut, sind wohl weltweit das großartigste und schönste Bauzeugnis der Montangeschichte.
Die von den Idealen des Bauhauses geprägte Architektur und die städtebaulich imposante Gesamtanlage vereinigten auf eindrucksvolle Weise höchste ästhetische Ansprüche und optimale Funktionalität. Bei seiner Stilllegung 1986 war zunächst ein weitgehender Abbruch geplant. Namentlich im Rahmen der Internationalen Bauausstellung Emscher Park (1989-99) gelangten insbesondere durch vielfältige kulturelle Aktivitäten und die Ansiedlung eines Design-Zentrums die Erhaltung und Instandsetzung des Gebäudeensembles in den Fokus. Die Umnutzung der gigantischen Kohlenwäsche zu musealen Zwecken löste überregionale Diskussionen aus zur angemessenen Behandlung des Baudenkmals. 2001 wurde das Areal in die Liste des Weltkulturerbes aufgenommen.
Das Arbeitsheft will nach 20 Jahren Stilllegung Rechenschaft über den Umgang mit diesem herausragenden Bauwerk aus Sicht der Denkmalpflege abgeben und Zukunftsperspektiven aufzeigen.
Eine Leseprobe finden Sie auf der Homepage der Wernerschen Verlagsgesellschaft.
Zeche und Kokerei Zollverein - Das Weltkulturerbe
Rheinisches Amt für Denkmalpflege, Arbeitsheft der rheinischen Denkmalpflege, Band 70, Redaktion: Birgit Parakenings
Wernersche Verlagsgesellschaft
Dezember 2006
256 Seiten, zahlr., teils farb. Abb., EUR 29,80
ISBN 3-88462-241-2


