Fotografie-Ausstellung zu Hans-Christian Schink
Das Duisburger Museum Küppersmühle zeigt ab Freitag, 1. Juli, die bislang umfangreichste Ausstellung Hans-Christian Schinks und präsentiert dort rund 100 Fotografien aus 30 Jahren, vielfach im großen Format. Erstmals wird im MKM auch das Frühwerk des Künstlers ausführlich zu sehen sein. Hans-Christian Schink gilt als einer der bedeutendsten deutschen Fotografen; seine Werke sind weltweit in öffentlichen und privaten Sammlungen vertreten, unter anderem auch in der Sammlung Ströher des MKM.
Tipp: Hans-Christian Schink im Gespräch mit Jörg Mascherrek
Donnerstag, 7. Juli 2011, 17.00 Uhr
Ort: MKM, in der Ausstellung "Hans-Christian Schink. Fotografien 1980 bis 2010"
Eintritt: 6,- Euro an der Museumskasse, incl. Eintritt in die Ausstellung
Schink arbeitet konsequent in Serien. Seine Motive findet er zunächst im Osten Deutschlands, bald auch auf gezielten Reisen um den Globus, von Nordkorea bis in die Antarktis. Dabei verändert er die Wirklichkeit nicht, er interpretiert sie aus dem Blickwinkel des scheinbar neutralen Beobachters.
In eindringlichen Bildern dokumentiert er die Manifestation menschlichen Ordnungswillens in der Landschaft und lotet dabei die Schnittstellen zwischen Zivilisation und Natur aus. Internationale Aufmerksamkeit erlangte er in den 1990er Jahren mit der Serie "Verkehrsprojekte Deutsche
Einheit", die die gewaltigen Eingriffe in die ostdeutsche Landschaft der Nachwendezeit dokumentiert.
Preisgekrönt wurden zuletzt Schinks unwirklich anmutenden Solarisationen der Reihe "1h". Hier gelingt ihm das Paradox, ein für das Auge unsichtbares Phänomen im Bild zu bannen.
Hans-Christian Schink - Fotografien 1980 bis 2010
1. Juli bis 3. Oktober 2011
MKM Museum Küppersmühle für moderne Kunst
Innenhafen Duisburg, Philosophenweg 55, 47051 Duisburg
Öffnungszeiten:
Mi 14-18 Uhr, Do-So 11-18 Uhr, feiertags 11-18 Uhr
Jeden Sonntag um 11 Uhr und 15 Uhr öffentliche Führungen
Weitere Informationen erhalten Sie auf www.museum-kueppersmuehle.de.

