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24.10.2009

Im Westen viel Neues: Compilation bester Nachwuchsbands erscheint zum VISIONS Jubiläum

Cover: Im Westen viel Neues

Cover: Im Westen viel Neues

Das VISIONS Magazin ist seit 20 Jahren Deutschlands Marktführer im Empfehlen alternativer Rock- und Indiemusik. Ob alte Helden wie Radiohead oder Metallica oder die neueste Hitfabrik von den britischen Inseln – VISIONS erzählt Fans mehr zu ihren Lieblingsbands und legt im monatlich erscheinenden Heft stets eine CD bei, mit der man sich selbst ein Bild machen kann. Die Ruhr Music Commission, gegründet im Zuge der Vorbereitungen zur RUHR.2010, will jungen, vielversprechenden Nachwuchsbands aus der Region unter die Arme greifen, die Szene unterstützen und aufbauen. Gemeinsam haben VISIONS und Ruhr Music Commission nun zwölf Bands aus der Metropole Ruhr ausgewählt.

Die CD "Im Westen viel Neues - Die besten Newcomer aus dem Ruhrgebiet" liegt der VISIONS Aboauflage der Jubiläumsausgabe Nr. 200 bei, die am 28.10.2009 erscheint. Zudem erhält jeder eine CD, der den VISIONS Gala-Abend am 31.10. im FZW und das Kilians, Peach Mallow Burners & Zookee Konzerts am 29.10. im Inside-Club besucht.

Dies sind die 12 ausgesuchten Bands:

Arme Ritter | Essen
„Alles ist durchdacht“ singen die Essener in Ikarus – dass sie einen Plan haben, hört man ihnen durchaus an. Zwischen Punkrock und Indie pendelnd haben die Vier vor kurzem erst ihre neue EP Kannichmit?! veröffentlicht.

Ashes To Ember | Hamm
Die Hammer Düstermaler spielen schweren, dunklen Metal, der aus dem Zusammenspiel aus cleanem Gesang und tiefem Growling seinen Reiz zieht. Metal konnte das Ruhrgebiet schon immer gut, hier der nächste Beweis dafür.

Chelsy | Mülheim
Chelsy, das ist wandelbarer, melancholischer Indie-Folkrock aus Mühlheim an der Ruhr, den seine drei Urheber gleichsam nach Spätsommer, sich färbendem Laub, Kamin und Frühlingsblumen klingen lassen. Gutes Timing, grad im Herbst.

Dead Letter Office | Holzwickede/Unna
Nostalgisch an längst vergangene Zeiten erinnert der klassische Akustikpop mit eindringlichem Gesang und emotionalem Einschlag, für den sich das Holzwickeder Duo auch mal einen Kinderchor zur Unterstützung holt.

The Escape Artist | Dortmund
Von der Musikbranche desillusioniert zurückgelassen blieb The Escape Artist nur die Flucht nach vorn. Getrieben werden sie dabei von ihren eigenen drängelnden Emo-Punk-Hymnen, die es bald auch live (unter anderem vor Hot Water Music) zu sehen gibt.

The Making Of | Dortmund
Pop ist das neue Indie? Dann sind The Making Of zur richtigen Zeit am richtigen Ort. Die fünf jungen Dortmunder sitzen mit ihren Songs zwischen britischem Popverständnis und amerikanischer Cleverness bequem zwischen den Stühlen.

May The Force Be With You | Lünen/Selm
Im Ernst: May The Force Be With You aus Lünen schaffen es mit ihrem selbsternannten „Discometal“, perfektem Handwerk und einer Prise Selbstironie das sonst so verbissene Hardcore-Genre umzugraben und vor dem Untergang zu retten.

Peach Mallow Burners | Hamm
Seit 2005 bestritten die Peach Mallow Burners aus Hamm und Münster diverse Konzerte im Vorprogramm von Sport und The Blood Arm und können seitdem sowohl Kritiker (also uns) als auch Fans mit ihrem verhuschten Garagenpop überzeugen.

Son Et Lumiére | Bochum
Drängelnder Bochumer Indierock mit Mars-Volta-Gitarren und Cheerleader-Chor im Hintergrund, den die zierliche Frontfrau Linda mit kräftiger Stimme locker übertont. Frisch erschienen: Stay Classy, das Debüt des Quintetts.

Vs. Rome | Dortmund
500 Gramm Bassgitarre, ein Kilo wuchtiges Schlagzeug und 2 Packungen Gitarre mit Biss erhitzt für 5 Minuten bei 200 Grad Umluft, garniert mit stimmlichem Wiedererkennungswert – Tada! Vs. Rome. Am besten heiß servieren!

Zookee | Dortmund
Der Alternative-Rock der Dortmunder überzeugt mit ehrlichen Melodien, die genügend Nachdruck besitzen, direkt in den Bauch fahren und beweist so einmal mehr, welch solides musikalisches Umfeld das Ruhrgebiet zu bieten hat.

Milhaven | Bochum
Schon das zweite Album veröffentlichen die Bochumer dieser Tage in Eigenregie. Mit ihrer Idee von ausgefeiltem und instrumentalem Postrock brauchen sie keine Vergleiche mit Szenegrößen wie Caspian oder den Grails zu scheuen.

Weitere Informationen:
www.visions.de/anniversary