Koalitionsfraktionen in Berlin beschließen weitere fünf Millionen Euro für die Kulturhauptstadt 2010
Die Große Koalition in Berlin hat in den abschließenden Beratungen zum Bundeshaushalt 2009 weitere Mittel für die Kulturhauptstadt RUHR.2010 GmbH beschlossen. Mit diesen fünf Millionen Euro gibt der Bund insgesamt 18 Millionen Euro, so viel wie für keine Kulturhauptstadt bisher.
Die Bundestagsabgeordneten Steffen Kampeter (CDU) und Petra Merkel (SPD), Vertreter ihrer Fraktionen im Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestages, erklärten: „Die Kulturhauptstadt 2010 ist ein Ereignis von nationaler und internationaler Bedeutung. Eine erfolgreiche RuhrMetropole macht Werbung für das Kulturland Deutschland in der ganzen Welt. Der Bund zeigt mit seinem finanziellen Engagement, dass sich das Kulturleben in Deutschland nicht nur in Berlin abspielt. Das Ruhrgebiet ist eine Kunst- und Kulturmetropole von internationalem Format. Die Kulturhauptstadt 2010 trägt dazu bei, diese Tatsache in der Welt noch bekannter zu machen.“ Dies sei das von vielen erwartete Signal auch im Vorfeld der Internationalen Tourismus Börse im März 2009 in Berlin, die ganz im Zeichen der RUHR.2010 stehen wird.
Ministerpräsident Jürgen Rüttgers erklärte: „Wir freuen uns, dass unsere Gespräche zu einem solchen Erfolg geführt haben. Für diese zusätzliche Hilfe aus Berlin sind wir dankbar. Für uns ist das eine Bestätigung unserer eigenen Anstrengungen, denn insgesamt fördert das Land die mit der Kulturhauptstadt verbundenen Projekte mit 118 Millionen Euro. Die RUHR.2010 erhält nun die notwendigen Mittel, um weitere künstlerische Projekte von großer internationaler Strahlkraft zu verwirklichen. ‚Wandel durch Kultur’, das ist das Hauptmotto von RUHR.2010. Insbesondere die geplante große Kunstausstellung im neuen Emschertal kann nun zügig realisiert werden. 2010 wird der Gasometer erneut Schauplatz einer Ausstellung, die zu den spektakulären Ereignissen von RUHR.2010 gehören wird.“
Fritz Pleitgen, Vorsitzender der Geschäftsführung der RUHR.2010 GmbH, sprach von einer guten Nachricht: „Nach dem Land Nordrhein-Westfalen hilft nun auch der Bund in überzeugender Weise. Wir freuen uns über dieses starke Engagement. Dank dieses zusätzlichen Beitrages des Bundes werden wir mit Hilfe der Wirtschaft das angestrebte Budget von 63 Millionen Euro bald zusammenhaben. Dadurch werden sich einige Kunstprojekte, die der RUHR.2010 das besondere Profil geben, leichter realisieren lassen.“
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