Schichtwechsel in Bochum
Mit über 100 Exponaten zeigt die Ausstellung "Schichtwechsel. Von der Kohlekrise zum Strukturwandel" den Wandel der Metropole Ruhr im Industriemuseum Zeche Hannover in Bochum: von der Kohlekrise 1958 bis zur Ansiedlung neuer Industrien, Universitäten und der Entdeckung der Industriekultur. Erinnerungsstücke, persönliche Dokumente und Interviews verdeutlichen ab Sonntag, 3. Juli, wie die Menschen dem umfassenden Wandel begegneten.
Die Eröffnung des Opel-Werks in Bochum im Jahr 1962 steht beispielhaft für den Strukturwandel in der Metropole Ruhr. Der Opel Kadett wurde zum Aushängeschild der neuen Wirtschaftskraft an der Ruhr. Ein Opel Kadett A der ersten Baureihe gehört auch zu den Highlights der Ausstellung "Schichtwechsel".
Im Mittelpunkt der Ausstellung steht die Stadt Bochum, die am stärksten von den Zechenstilllegungen betroffen war und früh nach zukunftsweisenden Alternativen suchen musste. Die Ausstellung beschäftigt sich unter anderem mit den Werksgründungen von Opel und Graetz, der 1961 gegründeten Ruhr Universität, den Arbeiterprotesten sowie der Förderung und dem Erhalt der einzigartigen Industriekultur der Metropole Ruhr.
Schichtwechsel. Von der Kohlekrise zum Strukturwandel
3. Juli bis 30. Oktober 2011
LWL-Industriemuseum Zeche Hannover
Günnigfelder Straße 251, 44793 Bochum
Öffnungszeiten:
Mittwoch bis Samstag: 14 - 18 Uhr
Sonntag: 11 - 18 Uhr
Weitere Informationen finden Sie auf www.lwl-industriemuseum.de.

