Staatspräsident Nicolas Sarkozy lobt Kulturinvestments in der Metropole Ruhr
Das hochrangig besetzte Forum d’Avignon (17./18.November 2011) war dem Thema „Investments in die Kultur“ gewidmet. In einer Rede vor mehr als 400 internationalen Kulturexperten aus 40 Nationen bezeichnete der Französische Staatspräsident Nicolas Sarkozy am Freitag, 18. November, die Investments in die Kultur in der Metropole Ruhr als gelungenes Beispiel. Die Kultur sei zum Motor des Wandels geworden. Ebenso wie in Bilbao, Berlin oder Liverpool bilde die Kultur den entscheidenden Faktor für die Attraktivität der Städte und eine positive Wirtschaftsentwicklung.
Zuvor hatten der Stadtforscher Charles Landry und der Konzeptkünstler Jochen Gerz Initiativen der Europäischen Kulturhauptstadt RUHR.2010 im Papstpalast von Avignon präsentiert, so etwa das Still-Leben A 40 und die Kunstaktion 2-3 Straßen.
An der internationalen Konferenz zum Austausch zwischen Kultur, Politik und Wirtschaft nimmt eine Delegation der RUHR.2010 teil. Die RUHR.2010 hat die künftige längerfristig angelegte Kooperation mit dem Forum d’Avignon besiegelt, die ihren sichtbaren Ausdruck in einer mehrtägigen Veranstaltung zur "Rolle der Kultur im Wandel von Metropolen" im kommenden März auf dem Welterbe Zollverein in Essen finden wird.
Der Delegationsleiter und Geschäftsführer der RUHR.2010 Prof. Dr. Oliver Scheytt stellt als Zwischenergebnis der derzeit noch laufenden Konferenzdebatten und - gespräche fest: "Die nachhaltige Wirkung der Kulturhauptstadt ist beim Forum d‘Avigon erstaunlich deutlich geworden. Die Kulturmetropole Ruhr wird auf der europäischen Bühne als kreativ und attraktiv wahrgenommen. Andere Städte und Regionen wollen von uns lernen, wie Strukturwandel mit den Mitteln der Kultur vorangetrieben werden kann." Dies habe auch die Rede des Französischen Staatspräsidenten gezeigt, der ausdrücklich das Kulturengagement von Essen, Duisburg und Dortmund sowie der Metropole Ruhr als exemplarisch bezeichnet habe.
