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10.02.2009

Stiftung Mercator größter privater nicht kommerzieller Förderer von RUHR.2010

Standbild aus dem Trailer "pottfiction"

Standbild aus dem Trailer "pottfiction"

1,7 Millionen Euro für die Kulturhauptstadt Europas RUHR.2010. Als strategischer Partner der RUHR.2010 GmbH unterstützt die Stiftung Mercator mit 1,7 Millionen Euro drei Projekte im Programm der Kulturhauptstadt Europas RUHR.2010. Damit ist die Stiftung größter privater nicht kommerzieller Förderer von RUHR.2010. Mit pottfiction, einem internationalen Symposium zur Kulturellen Bildung und dem Abschlusskongress „Our Common Future“ engagiert sich die Stiftung für die Zukunft des Ruhrgebiets.

"Das Ruhrgebiet ist die Heimat der Stiftung Mercator. Wir unterstützen RUHR.2010, weil wir uns der Region besonders verbunden fühlen. Die drei Projekte stehen beispielhaft für zwei Themenbereiche, in denen die Stiftung in den nächsten Jahren messbar etwas bewegen will: Kulturelle Bildung und Wissenschaft", sagt Dr. Bernhard Lorentz, Vorsitzender der Geschäftsführung der Stiftung Mercator.

"Das Engagement der Stiftung Mercator ist für das Angebot der Kulturhauptstadt außerordentlich hilfreich, denn neben der umfangreichen finanziellen Unterstützung bringt sie sich auch mit ihrer inhaltlichen Kompetenz ein", ergänzt Dr. h.c. Fritz Pleitgen, Vorsitzender der Geschäftsführung der RUHR.2010 GmbH.

Our Common Future ist der Titel des Abschlusskongresses des Kulturhauptstadtjahres 2010. Vom 3. bis 6. November 2010 werden rund 300 Vertreter aus Wissenschaft, Politik, Gesellschaft und Wirtschaft in Essen zusammenkommen.
Hervorragende Nachwuchswissenschaftler der Global Young Faculty werden mit ihnen zusammen über Lösungen für drängende Zukunftsfragen diskutieren. Die Global Young Faculty wird von der Stiftung Mercator gemeinsam mit dem Kulturwissenschaftlichen Institut Essen (KWI) organisiert. Prof. Dr. Claus Leggewie, Direktor des KWI erläutert: "Durch die Zusammenarbeit des wissenschaftlichen Nachwuchses mit weltweit herausragenden Vertretern ihrer Disziplinen wird der Wissenschaftsstandort Metropole Ruhr nachhaltig gestärkt."

Das internationale Symposium zur Kulturellen Bildung findet vom 13. bis 15. September 2010 in Essen statt. Rund 300 Experten aus Wissenschaft, Praxis und Politik tauschen sich über unterschiedliche europäische Systeme und Modelle kultureller Bildung für Kinder und Jugendliche aus. Dabei soll einerseits die politische und gesellschaftliche Verantwortung für kulturelle Bildung thematisiert werden und zum anderen die Formen ihrer Vermittlung.

Mit pottfiction – Theater, Kunst und Camps für Jugendliche der Metropole Ruhr – schafft die Stiftung Mercator zusammen mit sieben Theatern und dem Berliner Designerkollektiv anschlaege.de ein Angebot für Jugendliche im Programm von RUHR.2010. "Wenn man sich mit der Zukunft der Künste und hier insbesondere des Theaters beschäftigt, dann müssen wir die Jugend Räume erobern lassen für die Inszenierung ihrer Kultur. pottfiction richtet sich an die Jugendlichen aus der Metropole Ruhr. Jeder kann teilnehmen, unabhängig von Herkunft, Bildung und religiöser Zugehörigkeit. Zu den wichtigen Zielen gehört es, die Jugendlichen zu ermutigen, ihre eigenen Interessen zu formulieren, zu gestalten, zu vertreten und daraus politische Forderungen abzuleiten." erklärt Fritz Pleitgen. Über den Projektzeitraum von einem Jahr werden Jugendliche in der Zusammenarbeit mit Künstlern in gemeinsamen Camps und themengebundenen Projektworkshops außergewöhnliche Theaterarbeit im Ruhrgebiet gestalten. Gleichzeitig vernetzt pottfiction die Kinder- und Jugendtheater aus Bochum, Dortmund, Gelsenkirchen, Hamm, Herne, Oberhausen und Castrop-Rauxel.

Weitere Informationen zu den Projekten finden Sie unter:

www.stiftung-mercator.de/presse

www.ruhr2010.de/programm/projekte/spielwiesen/pottfiction.html

www.pottfiction.de

Bei Fragen sprechen Sie uns gerne an:

Marc Oliver Hänig
Pressesprecher
RUHR.2010 GmbH
Tel.: 0201 888-2099       
marc.oliver.haenig@ruhr2010.de

Christiane Reusch                                                 
Leiterin Kommunikation
Stiftung Mercator                             
Tel.: 0201 24522-42                                              
christiane.reusch@stiftung-mercator.de


Über die Stiftung Mercator:

Die Stiftung Mercator gehört zu den großen deutschen Stiftungen. Sie initiiert und unterstützt Projekte für bessere Bildungsmöglichkeiten an Schulen und Hochschulen. Im Sinne Gerhard Mercators fördert sie Vorhaben, die den Gedanken der Weltoffenheit und Toleranz durch interkulturelle Begegnungen mit Leben erfüllen und die den Austausch von Wissen und Kultur anregen. Die Stiftung zeigt neue Wege auf und gibt Beispiele, damit Menschen – gleich welcher nationalen, kulturellen und sozialen Herkunft – ihre Persönlichkeit entfalten, Engagement entwickeln und Chancen nutzen können. So möchte sie Ideen beflügeln. Ihre Arbeitsweise ist geprägt von einer unternehmerischen, internationalen und professionellen Haltung. Dem Ruhrgebiet, der Heimat der Stifterfamilie, fühlt sie sich in besonderer Weise verbunden.


Über RUHR.2010:
Die Metropole Ruhr ist Kulturhauptstadt Europas 2010. Die RUHR.2010 GmbH ist die verantwortliche Gesellschaft zur Vorbereitung und Realisierung des Kulturhauptstadt-programms einschließlich der damit verbundenen Marketing- und Tourismusaktivitäten. RUHR.2010 führt die regionalen Akteure aus Kultur, Politik und Wirtschaft in kreativen Allianzen zusammen und versteht den Titel „Kulturhauptstadt Europas“ als regionales Entwicklungsprojekt mit europäischer Dimension. Aus der kulturellen Zusammenarbeit und Vernetzung mit den Partnern in der Region entsteht die Kulturmetropole Ruhr sowohl im Bewusstsein der Bevölkerung im Ruhrgebiet, als auch in der Außenwahrnehmung. Unter dem Motto „Wandel durch Kultur – Kultur durch Wandel“ soll die Kulturhauptstadt Europas RUHR.2010 dabei helfen, eine Einheit entstehen zu lassen, die nicht von oben verordnet wird, sondern von unten mit der Kultur als Motor wächst.

Über das Kulturwissenschaftliche Institut Essen (KWI):
Das Kulturwissenschaftliche Institut Essen (KWI) ist das Forschungskolleg der Universitätsallianz Metropole Ruhr (UAMR), zu der sich die Universitäten Bochum, Dortmund und Duisburg-Essen zusammengeschlossen haben. Seine Aufgabe ist die Förderung hervorragender interdisziplinärer Forschung in den Geistes-, Sozial- und Kulturwissenschaften mit regionalen, nationalen und internationalen Partnern. Das KWI erforscht die Grundlagen der modernen Kultur praxisnah und mit Blick auf aktuelle relevante gesellschaftliche Fragen. Derzeit stehen die Themenfelder kollektive Erinnerung, kulturelle Vielfalt der Weltgesellschaft, soziale Verantwortung und kulturelle Aspekte des Klimawandels im Mittelpunkt.