RUHR.2010 und RTG ziehen positives Fazit der ITB Berlin. Rückenwind für die Metropole Ruhr
Als Partnerregion der ITB Berlin, der am Sonntag zu Ende gegangenen weltgrößten Tourismusbörse, ziehen RUHR.2010 und Ruhr Tourismus GmbH ein rundum positives Fazit. "Das internationale Interesse war überaus ermutigend", freut sich Fritz Pleitgen, Manager der Kulturhauptstadt Europas RUHR.2010. "Die Reise hat sich gelohnt." Eine wahre Flut von Berichten in Print- wie elektronischen Medien kündet davon.
„Ich hänge an der Metropole Ruhr!“ Nicht nur Schlüsselanhänger und ähnliche Merchandise-Produkte fanden in rauen Mengen ihre Abnehmer auf der Messe, auch das Interesse an den Programmbüchern für die rund 2.000 Veranstaltungen im kommenden Jahr sowie am Reisemagazin 2009 waren immens. Darin sind schon jetzt Übernachtungs- und Unternehmungs-Pakete buchbar für Städte- und Kulturreisen – nicht zuletzt dank der globalen Finanzkrise ein anhaltender Trend. Auch die Veranstalter der Messe durften zufrieden sein mit Rekordergebnissen: 180.000 Besucher wurden in der Woche gezählt.
„Wir als Ruhr Tourismus GmbH sind außerordentlich zufrieden mit dem Verlauf der ITB“, bestätigte Geschäftsführer Axel Biermann. „Die Reaktionen auf die Partnerregion Metropole Ruhr waren durchweg positiv, der gemeinsame Messestand mit den 28 Anschließern kam sehr gut an. Die ITB 2009 hat uns einen großen Schritt weitergebracht auf dem Weg zu unserem mittelfristigen Ziel: die Metropole Ruhr als attraktives Reiseziel zu etablieren.“
Ruhr Tourismus GmbH, RUHR.2010 GmbH und die Deutsche Zentrale für Tourismus unterzeichneten in Berlin einen Vertrag über die Durchführung einer gemeinsamen Roadshow. Bei der „Welcome Tour“ werden ab August 2009 die wichtigsten touristischen Entscheidungsträger in Dänemark, Österreich/Ungarn, Frankreich und der Türkei über das Thema RUHR.2010 Kulturhauptstadt Europas informiert und – hoffentlich: dafür begeistert.
Mit mehreren großen Reiseveranstaltern wurden langfristige Kooperationen auf den Weg gebracht. DERTOUR, Thomas Cook/ NUR und Ameropa werden künftig die Metropole Ruhr als Ganzes präsentieren; nicht wie bisher die einzelnen Städte an ihrer jeweiligen alphabethischen Position. Neben der starken Katalogpräsenz, zum Teil auch auf den Titelseiten, sind Aktionen in den angeschlossenen Reisebüros geplant, wie zum Beispiel Schaufensterdekorationen. Außerdem werden Reisebüro-Mitarbeiter geschult, um sie optimal darauf vorzubereiten, ihren Kunden Reisen in die Metropole Ruhr zu verkaufen. Großes Interesse konzentrierte sich auf der Messe vor allem auf die Attraktionen Welterbe Zeche Zollverein, die Ausstellungen im Museum Folkwang oder auch den Ruhrtalradweg.
Weitere Verträge konnten noch in der Hauptstadt unterzeichnet werden. So firmiert „Düsseldorf International“ künftig als der Flughafen der Kulturhauptstadt, was mittels Geld- und Sachleistungen schon bald sichtbar werden wird – etwa in Marketingmaßnahmen.
Unbezahlbare und dennoch kostenlose Öffentlichkeitsarbeit leisteten im Rahmen der ITB Berlin auch prominente Fürsprecher wie Bundestagspräsident Norbert Lammert, Wirtschaftsminister Karl-Theodor zu Guttenberg oder Berlins Regierender Bürgermeister Klaus Wowereit. Sie alle konnten und wollten den Aufforderungen auf den omnipräsenten Reklamebannern gern Folge leisten: „Die Metropole Ruhr ist mindestens 365 Reisen wert.“
Schon die mitreißende Eröffnungsshow machte Lust auf mehr: Für die Revue „Ein Tag in der Metropole Ruhr“ von Gil Mehmert – inszeniert mit Musicalstudenten der Essener Folkwang-Hochschule und ausgestattet mit spektakulären Bühnenbildern des Essener Comic-Künstlers Jamiri – gibt es bereits etliche Anfragen, sie dauerhaft auf die Bühnen zu bekommen.
Einen künstlerisch wertvollen Erfolg gab es bereits zu verzeichnen: Der von „Zeitsprung“ (Deutscher Fernsehpreis 2008 für „Contergan“) produzierte Imagefilm über die vielfältigen Facetten der Metropole Ruhr wurde im weltweit renommierten Wettbewerb um „Das Goldene Stadttor“ mit dem 2. Preis ausgezeichnet. Insgesamt waren übrigens für den begehrten „Oskar der Touristikindustrie“ 94 Beiträge aus über 30 Ländern eingereicht worden.
Besonders erfreut zeigt sich auch Oliver Scheytt, Geschäftsführer der RUHR.2010, über Präsenz und Resonanz auf der führenden Branchenplattform: „Unsere Botschaft ist bei allen angekommen. Wir machen den Mythos Ruhr mit allen Mitteln von Kunst und Kultur erlebbar. Indem wir den Wandel von 53 Städten zu einer neuen, unkonventionellen Metropole gestalten, bilden wir ein nachhaltiges Modell für Europa.“
Fazit: eine erfolgreiche Premiere für die Partnerregion – RUHR.2010 konnte sich deutlich international positionieren.
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Ausgewählte O-Töne zur ITB finden Sie unter:
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Jede Vision braucht jemanden, der an sie glaubt. Die Kulturhauptstadt Europas RUHR.2010 dankt ihren Hauptsponsoren: Deutsche Bahn, E.ON Ruhrgas AG, RWE AG
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