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"lorry" Internationaler Journalistenpreis RUHR.2010

Internationaler Journalistenpreis Internationaler Journalistenpreis "lorry"

Internationaler Journalistenpreis "lorry"

Metropole Ruhr – schreiben Sie Kulturgeschichte

Die Geschichte…
Zechen, malochende Kumpel, Dreck, Staub und jede Menge 'Schwarzes Gold'- das alles stand einmal für das Ruhrgebiet. Mit Toleranz, Fleiß und großer Solidarität begründeten die Industriearbeiter aus ganz Europa den Mythos Ruhr und blickten mit Stolz auf das Erreichte. Dem Ende der Montanindustrie begegnen die Menschen seither mit Mut zum Aufbruch und zur Gestaltung eines kraftvollen Wandels. So wird, wo einst Kohle gefördert wurde, die Kultur zur neuen Energiequelle: Ein früheres Brauereigebäude wird zum Zentrum für Kreativwirtschaft, eine Zeche zum Treffpunkt der internationalen Design-Szene, eine ehemalige Kokerei zum gefeierten Gourmet-Tempel.

und ihre Geschichten… So vielfältig der Ballungsraum, so ergiebig der Stoff für Storys. Wenn die Metropole Ruhr im Jahr 2010 Kulturhauptstadt Europas ist, werden sich Journalisten auf Spurensuche begeben und Überraschendes, Spektakuläres, Bewegendes sowie Kritisches zu Tage fördern - wie eine Lore, die einst im Bergbau die Kohle des Ruhrgebiets vom Bergwerk hinaus zu den Menschen transportierte. Mit dem Internationalen Journalistenpreis "lorry" prämiert die RUHR.2010 GmbH die herausragendsten Beiträge von Journalisten aus ganz Europa zur Metropole Ruhr im Kulturhauptstadtjahr 2010.


Gestern wie heute gilt es, den Stoff ans Licht zu bringen


Kategorien
Die "lorry", der Internationale Journalistenpreis RUHR.2010, wird in insgesamt drei Kategorien vergeben:

Print und Online
Zu dieser Kategorie zählen Reportagen, Features, Porträts oder Interviews, die in Printmedien wie Tages-, Sonntags- oder Wochenzeitungen, Magazinen sowie auf Online-Portalen im Internet veröffentlicht wurden.

TV und Vodcast
Eingereicht werden können in dieser Kategorie alle gesendeten Beiträge von privaten sowie öffentlich-rechtlichen Fernsehjournalisten, die Geschichten über die Kulturhauptstadt Europas RUHR.2010 erzählen. In diese Rubrik fallen auch alle Bewegtbild-Beiträge, die im Internet zu sehen waren.

Hörfunk und Podcast
Hörfunkjournalisten haben die Möglichkeit, ihre bereits im privaten oder öffentlich-rechtlichen Rundfunk ausgestrahlten Reportagen einzureichen. Auch alle im Internet veröffentlichten Beiträge (Podcasts) können in dieser Kategorie am Wettbewerb teilnehmen.

Preise
In allen drei Kategorien ist jeweils der erste Platz mit 2.500 EUR, der 2. Platz mit 1.500 EUR sowie der 3. Platz mit 500 EUR dotiert.

Teilnahme
Teilnehmen können alle nationalen sowie internationalen Print-, Radio-, TV- und Online-Journalisten in Festanstellung oder als freie Berichterstatter.

Bitte laden Sie sich das Anmeldeformular runter. 

Anmeldeformular Internationaler Journalistenpreis "lorry"

Größe: 552,43 KB
Dateiformat: PDF



5,3 Millionen Menschen
5,3 Millionen Geschichten


Beiträge
Prämiert werden kreative und originelle Beiträge, die Geschichten zur Kulturhauptstadt Europas RUHR.2010 aus einer ungewöhnlichen, individuellen Perspektive erzählen und dabei durch eine herausragende sprachliche Qualität sowie fundierte Recherche überzeugen.

Laufzeit
Einsendeschluss für die Beiträge ist der 31.08.2010 (Datum des Poststempels).
Bitte senden Sie Ihren Beitrag per Post oder E-Mail an:

RUHR.2010 GmbH
Marc Oliver Hänig - Stichwort bzw. Betreff: "lorry"
Brunnenstraße 8
45128 Essen
presse@ruhr2010.de

Die Jurymitglieder

Roger Boyes
ist gebürtiger Brite und derzeit in Deutschland als Autor, Kolumnist und Blogger tätig. Der Times-Korrespondent arbeitet bereits seit 30 Jahren im Ausland. Nach Moskau, Warschau und Rom berichtet er seit 1993 mit viel Ironie aus Deutschland. Daraus hervorgegangen sind bereits zwei Bestseller mit den Titeln "My dear Krauts" und "How to be a Kraut".

Elke Buhr
geboren in Bochum, ist seit 2009 stellvertretende Chefredakteurin der Zeitschrift Monopol in Berlin. Vorher arbeitete sie als Redakteurin im Feuilleton der Frankfurter Rundschau und schrieb für Art und die Zeit. Dem Hörfunkpublikum ist sie auch durch zahlreiche Beiträge, Reportagen und Features für den WDR, SWR und BR bekannt.

Ferdos Forudastan
war nach dem Studium der Rechtswissenschaften, von 1989 bis 1991 als Bonner Korrespondentin für die tageszeitung (taz) tätig. Darauf folgte der Wechsel ins Parlamentsbüro der Frankfurter Rundschau. Seit 1999 ist sie Moderatorin und Autorin beim WDR und dem Deutschlandfunk. Überdies ist sie heute Buchautorin und als Dozentin an der Akademie für Publizistik in Hamburg, an der Universität Dortmund und für die WDR-Nachwuchsredakteure tätig.

Hans-Ulrich Jörges
ist Mitglied der Chefredaktion stern sowie Chefredakteur für Sonderaufgaben des Verlags Gruner + Jahr. In seiner wöchentlichen Kolumne "Zwischenruf" kommentiert Jörges politi-sches Geschehen in Deutschland. 2004 wird er zum Journalisten des Jahres in der Kategorie Politik gewählt. 2006 zählt ihn die britische Financial Times zu den einflussreichsten Kommentatoren der Welt.

Ulrich Reitz
begann als Volontär bei Die Welt. 1987 wurde er dort Parlaments-Korrespondent und 1989 zum Leiter des Ressorts Innenpolitik ernannt. 1992 wurde er erster Leiter der Redaktion Bonn für den Focus und 1997 Chefredakteur für die Rheinische Post in Düsseldorf. Seit Mitte 2005 ist Ulrich Reitz Chefredakteur der Westdeutschen Allgemeinen Zeitung (WAZ) in Essen und seit Ende 2009 zudem Chefredakteur des Online Portals DerWesten.de.

Prof. Hansjürgen Rosenbauer
war von 1991 bis 2003 Intendant des ORB. Bis 2007 hatte er eine Professur an der Kunsthochschule für Medien in Köln. Er ist Mitbegründer der Electronic Media School (EMS) in Potsdam. Bekannt geworden ist er als Fernsehmoderator durch Sendungen, wie "Je später der Abend", "Weltspiegel", "Kulturweltspiegel", "Ich trage einen großen Namen" und "Rosenbauer im Gespräch". Er ist Mitglied im Filmbeirat des Goethe-Instituts und im Medienrat Berlin/Brandenburg (MABB).

Dr. Johan Schloemann
war Redakteur bei der Frankfurter Allgemeinen Zeitung in Berlin, wo er zudem als PR-Berater tätig war. Seit 2004 arbeitet der gebürtige Bochumer bei der Süddeutschen Zeitung in München. Dort ist er für das Feuilleton zuständig, insbesondere für Sachbücher, Geisteswissenschaften und Bildungsfragen. 2010 ist Dr. Schloemann Publizisten-Preisträger des Helmut-Sontag-Preises.

Christoph Schultheis
ist freier Journalist. Er war Redakteur u.a. bei der netzeitung.de, wo er die tägliche Kolumne "Altpapier" entwickelte. Den 2004 von ihm mit gegründeten BILDblog verließ er nach viereinhalb Jahren, um anschließend gemeinsam mit Astrid Geisler ein Buch über den rechtsextremen Alltag in Deutschland zu schreiben, das im Herbst 2010 im Hanser-Verlag erscheinen soll.

Claudius Seidl
schrieb 1983 erste Filmkritiken in der Süddeutschen Zeitung und ab 1985 auch für die Zeit. 1990 wurde er Chef eines kleinen Ressorts beim Spiegel, das sich mit populärer Kultur befasste. 1996 folgte der Wechsel zur Süddeutschen Zeitung als stellvertretender Leiter des Feuilletons. Seit 2001 ist er Feuilletonchef der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung.

 

Es war einmal das Ruhrgebiet - nun wandelt es sich zur Metropole Ruhr