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Eine Metropole, über die man spricht, spricht für sich

Abbildung einer Muschelschale mit Perle auf grobkörnigem Sand.Abbildung einer Muschelschale mit Perle auf grobkörnigem Sand.

RUHR.2010 fischt nach den schönsten Zitatschätzen über die Metropole Ruhr und die Kulturhauptstadt Europas 2010. / Foto: Grace Winter, www.pixelio.de

"Die Kritik ist leicht, die Kunst ist schwer", behauptete der französische Dramatiker Philippe Destouches (1680-1754). Doch vielstimmige Resonanz – sei es Lob oder Tadel – beflügelt die Kunst, schafft inspirierende Reibungsflächen und stärkt die Motivation, Kreatives zu leisten.

Auch ein gemeinschaftliches Großprojekt wie die Kulturhauptstadt Europas 2010 polarisiert. Die Auseinandersetzung zeigt, dass RUHR.2010 den Nerv der Zeit getroffen hat, indem die Kulturhauptstadt versucht, das Ruhrgebiet zu vernetzen und die Metropole Ruhr als neue Kulturmetropole in Europa zu positionieren. Die bereits erzielten Effekte gehen von der kulturellen Kraft der Region aus, die aus den Errungenschaften der Institutionen und Kulturschaffenden wächst und lebt - und aus dem Wandel, der hier stattfindet.
So vielfältig wie die Kultur in der Metropole Ruhr ist, so facettenreich sind die Meinungen zur Kulturhauptstadt Europas 2010. Stöbern Sie in journalistischen Schlagzeilen, Berichten und Kommentaren rund um die Kulturhauptstadt Europas RUHR.2010 und die Metropole Ruhr:

    
     


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Medien-Rauschen Januar 2011 (in Auswahl):


"Sehr konkret in die Zukunft schaut RUHR.2010-Geschäftsführer Oliver Scheytt. Die Kernfelder der RUHR.2010 GmbH würde er gern mit dem gleichen Team weiterführen und auch den Titel "Kulturhauptstadt" für Werbezwecke erhalten. Größtes Problem: natürlich das Geld. Aber es gibt schon erste Signale aus den Städten und Kommunen, die 2,4 Millionen Euro, die sie zunächst einmalig für 2010 bewilligten, auch weiterhin zur Verfügung zu stellten. Weil Vorhaben wie die Küppersmühlen-Erweiterung noch nicht endgültig realisiert sind. Weil neu entstandene Projekte und Netzwerke nicht gleich wieder absterben sollen. Weil die Metropole Ruhr noch längst nicht am Ende ihrer Entwicklung angekommen ist. All das macht Sinn. Und ganz ehrlich: Irgendwie ist uns das RUHR.2010-Kasperltheater ja schon ans Herz gewachsen. Wir würden sie vermissen: Asli Sevindim als zupackende Gretel. Dieter Gorny, das Kreativ-Krokodil. Okay, Fritz Pleitgens altersweise Großmutter hat ihre Rente verdient. Aber um den trickigen Kasper Scheytt wäre es schade. Er bastelt schon wieder - diesmal an einer "Governance-Struktur". Mister Oliver Scheytt als "Cultural Governor of die Ruhrgebiet": Diese Vorstellung würden wir zu gerne noch erleben. Vielleicht bis 2020?"

Prinz, Andreas Meyer / 01.01.2011