O-Töne in den Medien
Was Menschen, die in der Öffentlichkeit stehen, über die Kulturhauptstadt Europas RUHR.2010 und die Metropole Ruhr sagen, lesen Sie hier:
• September 2010 (in Auswahl)
• August 2010 (in Auswahl)
• Juli 2010 (in Auswahl)
"»Wir sind Metropole« - dieser Slogan der RUHR.2010 bringt es auf den Punkt: den Anspruch des Ruhrgebiets, sich in Europa ein neues Image zu geben und die Kultur auch für eine nachhaltige Wirtschafts- und Stadtentwicklung zu nutzen. (...) Die Ausstellung greift mit ihrem Thema direkt den Metropolen-Gedanken der RUHR.2010 auf. (...) Wir wünschen uns, dass der angestrebte Wandel durch Kultur gelingt. Denn ein gemeinsames Verständnis als Metropole Ruhr würde Entscheidungs- und Verwaltungsprozesse vereinfachen und sich positiv auf die Wirtschaft auswirken. Eine Metropole entfaltet eine hohe Anziehungskraft auf Investoren und auf qualifizierte Arbeitskräfte. Als Unternehmen profitieren wir davon. Deshalb fördern wir die hiesige Kultur seit vielen Jahren mit großer Nachhaltigkeit."
Klaus Schäfer, Vorsitzender des Vorstands der E.ON Ruhrgas AG. In der Pressekonferenz zur Ausstellung Bilder einer Metropole, 30.09.2010"Wir profitieren stark vom Kulturhauptstadtjahr. Viele Besucher von außerhalb kommen busweise zu uns."
Ludger Stratmann, Kabarettist . In: WAZ / 29.09.2010"Die RUHR.2010 bedeutet eine Aufwertung der Region. In der Nacht der Industriekultur war ich rund zehn Stunden bis weit in die Nacht unterwegs und habe Leute getroffen aus Mainz, aus München oder auch aus Japan. Wie die Leute einer Landschaft begegnen, die ganz anders ist, als sie sie im Kopf haben, das hat mich am meisten beeindruckt. Das gibt der Region einen Schub nach vorn."
Dr. Herbert Knorr, Leiter des Westfälischen Literaturbüros Unna. In: Westfälischer Anzeiger / 25.09.2010"Wenn wir unsere Kräfte und Talente bündeln, dann kommt mehr dabei heraus als eine Aufzählung einzelner Nationalitäten und Städte: Der Mythos Ruhr, der von harter Arbeit, Geschichte, Alltagskultur und Solidarität erzählt, der umfasst alle Menschen, die hier leben und sich hier zu Hause fühlen: Eingeborene und Einwanderer."
Aslı Sevindim, Künstlerische Direktorin bei RUHR.2010. In: FAZ / 23.09.2010"Eine ganze Region hat ihr Gesicht verändert. Vier von fünf Besuchern, die man auf solch einen Hochpunkt mitnimmt, sagen Ihnen dann diesen beinahe unvermeidlichen Satz: "Mein Gott, ist das alles grün hier." Und es reift in ihnen schnell die Erkenntnis, dass dieses "achso-grüne" Landschaftsbild vor ihren Augen nicht natürlich entstanden ist, sondern dass nachgeholfen wurde. Von Menschenhand mit großem Maßstab. Zunächst eher ausnutzend, abladend, abgrenzend, später dann aufbauend, aufladend, einladend. Eine Baukulturlandschaft einzigartiger Dimension und Qualität. Transformation als sinnliches Erlebnis, wie man es nur hier erfahren kann."
Karl-Heinz Petzinka, Künstlerischer Direktor bei RUHR.2010. In: FAZ / 23.09.2010"Es ist erstaunlich, wie das Ausland das Ruhrgebiet wahrnimmt - dank Ruhr.2010. Während meines Urlaubs habe ich in einer französischen Zeitung einen sehr informativen, mehrseitigen Bericht zur Kulturhauptstadt gelesen. Wenn wir mit Kollegen aus Lyon, aus Mailand oder aus Liverpool sprechen, fällt auf, dass die schon ein genaues Auge darauf haben, was hier in der Region geschieht. Diese Außenwirkung stellen wir auch bei unseren internationalen Gästen fest, wenn wir sie zum Beispiel über Zollverein führen. Dort gestalten wir den Park und erleben, wie stark der Besucheransturm zugenommen hat. Die Parkplätze - früher eher leer sind jetzt rappelvoll, und zwar nicht nur am Wochenende. (...) Die Verantwortlichen müssen erkennen, dass man den Schwung, der jetzt ins Ruhrgebiet gekommen ist, mitnehmen muss. Einige Städte sind schon auf dem guten Weg. Andere sagen immer, sie haben kein Geld. Das ist dann eher eine faule Ausrede, weil sie selbst nicht kreativ sind. Die Kreativwirtschaft wird doch vielerorts so gerne als Heilsbringer im Munde geführt."
Harald Fritz, Landschaftsarchitekt im Ruhrgebiet. In: Süderländer Volksfreund / 18.09.2010"Wir wollen einen Contra-Punkt zur jüngsten Shell-Jugendstudie setzen. Denn da fällt völlig unter den Tisch, wie unglaublich vielfältig und kreativ die Jugend ist."
Prof. Dr. Birgit Richard, Goethe-Universität Frankfurt am Main, Institut für Kunstpädagogik Neue Medien. In: Ruhr Nachrichten / 17.09.2010Weitere Informationen zu inter-cool 3.0
"Wir wollen mit dieser Veranstaltung zeigen, dass Wissenschaft etwas für Jedermann sein kann. Ziel ist es, den Bürger auf den Campus zu locken, damit wir mit dem hartnäckigen Vorurteil aufräumen können, Wissenschaft sei langweilig. Denn Forschung kann richtig lebendig und spannend sein."
Svenja Böttcher, Organisatorin der "Nacht der Wissenschaftskultur". In: WAZ / 17.09.2010Weitere Informationen zu Nacht der Wissenschaftskultur
"Der öffentliche Denk- und Sprachspielraum scheint mir zunehmend eingeschränkt, also verdunkelt. Besonders seit dem 11. September 2001 habe ich den Eindruck, dass wir uns ausschließlich beschäftigen mit der Auseinandersetzung oder der Versöhnung zwischen den Religionen. Aber auch die Frage eines gelassenen Atheismus als Humanismus muss dringend neu gestellt werden. Freiheit für die Religionen und Freiheit von den Religionen, beides sollte möglich sein. Im Bewusstsein der Dialektik der Aufklärung und ihrer gescheiterten Hoffnungen wollen wir versuchen, die europäische Aufklärung offener zu denken. Aufklärung ist ein Prozess, keine Epoche. Es geht sowohl um Selbstkultivierung als auch um Humanisierung der Gesellschaft."
Gerd Herholz, Leiter des Literaturbüros Ruhr. In: WAZ / 15.09.2010Weitere Informationen zu Mehr Licht!
"Es war ein Riesengewinn fürs Ruhrgebiet und für uns alle."
Bundespräsident Christian Wulff über die Rekonstruktion der Uraufführung Mahlers 8. In: WAZ / 14.09.2010Weitere Informationen zu Sinfonie der Tausend
"Der Ruhr ist es am Sonntag gelungen, gleichzeitig die Erinnerung an den 24. Juli mit Würde zu begehen und einen positiven Blick nach vorne zu richten. Mein Gefühl sagt mir, dass die Kulturhauptstadt und damit die Metropole Ruhr jetzt noch einmal eine Chance haben, das Jahr mit diesem Rückenwind ins Positive zu wenden."
Dr. Bernhard Lorentz, Vorsitzender der Essener Mercator Stiftung. In: WAZ / 14.09.2010Weitere Informationen zu Sinfonie der Tausend
"Ich bin froh, dass unser Chor auch dazu beitragen konnte, nach den schrecklichen Ereignissen in Duisburg ein glanzvolles Ereignis mitgestaltet zu haben."
Claudia Leiße, Vorsitzende des Philharmonischen Chors Duisburg. In: WAZ / 13.09.2010Weitere Informationen zu Sinfonie der Tausend
"Die Mauer war früher eine Grenze, trennte die Wohnstadt von dem Arbeitsort. Dieser Ort war früher eine verbotene Region, an der malocht wurde. Heute macht die Mauer den Wandel im Ruhrgebiet deutlich, hier findet jetzt Kultur statt."
Dagmar Goch, Bürgermeisterin Hattingen, zur Lichtinstallation von Andreas M. Kaufmann an der Steinwand an der alten Ruhr. In: Westfälische Rundschau / 13.09.2010Weitere Informatzionen zu Ruhrlights: Twilight Zone
"Heute Abend haben wir eine eindrucksvolle Aufführung erleben dürfen. Zum 100. Jahrestag der Uraufführung von Gustav Mahlers 8. Sinfonie haben sich Orchester und Chöre des Ruhrgebiets zusammengeschlossen und das Uraufführungskonzert rekonstruiert. Acht Solisten, 180 Orchestermusiker und 1200 Sängerinnen und Sänger haben am Gelingen des heutigen Abends mitgewirkt. Sie haben dem Namen dieser außergewöhnlichen Sinfonie - "Sinfonie der Tausend" - ein Gesicht gegeben und ihn in beeindruckender Weise erlebbar gemacht. (…) Herr Maazel, alle Sänger und Instrumentalisten haben heute Abend ihr großartiges musikalisches Können unter Beweis gestellt. Sie haben uns Zuhörern ein einmaliges Erlebnis beschert. (…) Das heutige Konzert ist zweifellos ein Höhepunkt in der Veranstaltungsreihe "Kulturhauptstadt Europas RUHR.2010". Insgesamt 53 Städte und Gemeinden bilden zusammen diese Kulturhauptstadt. Das ist eine Premiere in der 25-jährigen Geschichte dieses europäischen Ehrentitels, ein großer Gewinn für das Ruhrgebiet und für uns alle. Das gemeinsame Ziel Kulturhauptstadt hat viele Energien freigesetzt und das Zusammengehörigkeitsgefühl gestärkt - über die Grenzen von Städten, Zuständigkeiten und persönlicher Herkunft hinweg. Hier ist Kultur - ganz im Sinne der alten Folkwang-Idee - keine elitäre Veranstaltung, sondern eine lebensgestaltende Kraft für alle. Sie stiftet Gemeinschaft zwischen Menschen unterschiedlicher Herkunft, unterschiedlichen Lebensalters und unterschiedlicher Interessen. Sie hilft, die Welt von heute zu verstehen und die Möglichkeiten von morgen auszuloten. (…) Das Projekt "Kulturhauptstadt Europas Ruhr.2010" macht deutlich, wie engagiert und ideenreich das Ruhrgebiet den Herausforderungen begegnet, vor die es durch den Strukturwandel gestellt worden ist. (…) Die positive Entwicklung der letzten Jahre und ganz besonders das so erfolgreiche Projekt "Kulturhauptstadt Europas RUHR.2010" geben Anlass zu Zuversicht. Das Kulturhauptstadt-Projekt hat Interesse für die gesamte Region geweckt. Das Ruhrgebiet ist auf dem Weg."
Bundespräsident Christian Wulff in seinem Grußwort beim Empfang nach der "Sinfonie der Tausend". In: www.bundespraesident.de / 12.09.2010Weitere Informationen zu Sinfonie der Tausend
"Als ich zum ersten Mal vor den über 1.300 Sängern und Musikern in der Kraftzentrale stand, wurde mir klar, dass das etwas Einzigartiges in meinem Leben ist, obwohl ich die Sinfonie Nr. 8 von Gustav Mahler bereits gut zehnmal dirigiert habe. Das Jubiläum der Uraufführung bietet eine tolle Gelegenheit, in Duisburg ein Meisterwerk zu feiern: Mahler hat die Vision einer besseren Welt vertont, wonach wir alle streben. Darum spricht die Bedeutung dieser Musik uns alle an. Am Ende der achten Sinfonie hat man das Gefühl, einen Schritt weiter gebracht worden zu sein. Ich wünsche mir, dass sich dieses Gefühl von den Sängern und Musikern auf das Publikum überträgt. Wir sind alle einfach Menschen auf dieser Welt und müssen uns verstehen. Die Musik ist das beste Mittel dafür."
Lorin Maazel, Dirigent bei der Sinfonie der Tausend im Rahmen des Künstlergesprächs vor der Hauptprobe am 9. September / 09.09.2010"Die Sinfonie der Tausend in der Kraftzentrale des Duisburger Landschaftsparks ist einer der künstlerischen Höhepunkte der Kulturhauptstadt Europas. Dass Lorin Maazel die achte Sinfonie von Gustav Mahler zum 100-jährigen Jubiläum dirigiert, setzt dem Glanzlicht noch ein weiteres Glanzlicht auf."
Fritz Pleitgen, Vorsitzender der Geschäftsführung der RUHR.2010 GmbH im Rahmen des Künstlergesprächs vor der Hauptprobe am 9. September / 09.09.2010"Die Sinfonie der Tausend in Duisburg ist ein ganz besonderes Ereignis und ein persönlicher Höhepunkt der Kulturhauptstadt für mich. Wie beim Day of Song interessieren mich in erster Linie nicht die astronomischen Zahlen der Mitwirkenden. Worauf es wirklich ankommt, ist, dass wir alle sechs Orchester des Ruhrgebiets und 25 Chöre aus der Region zusammengebracht haben. Sie bilden eine community - und was würde sich dafür besser eignen als die Sinfonie der Tausend? "Veni, creator Spiritus", heißt es in der Sinfonie: Komm, Schöpfer Geist. Das ist der richtige Spirit."
Steven Sloane, Künstlerischer Direktor "Stadt der Künste" bei der RUHR.2010 GmbH im Rahmen des Künstlergesprächs vor der Hauptprobe am 9. September / 09.09.2010"Das hier ist eine Chance, ein außergewöhnliches Werk in einer einmaligen Aufführung zu präsentieren. Das Engagement der Sänger und Musiker ist enorm. Mit der Sinfonie der Tausend im Landschaftspark Duisburg haben wir ein großes Ruhrgebietsfestival geschaffen, das aus 1.150 Chorsängern und über 180 Musikern besteht."
Alfred Wendel, Intendant der Duisburger Philharmoniker im Rahmen des Künstlergesprächs vor der Hauptprobe am 9. September / 09.09.2010"So international war unser Publikum noch nie. Auf dem Platz hört man derzeit Holländisch, Norwegisch, Französisch."
Familie Erdhütter, Betreiber des DCC Campingparks Essen-Werden. In: WAZ / 08.09.2010"Wer als Motorradfahrer unterwegs ist, kommt überall schnell mit Gleichgesinnten ins Gespräch. Wenn bei diesen Kontakten in den vergangenen Monaten das Stichwort "Essen" fiel, war häufig sofort von der Kulturhauptstadt die Rede. "RUHR.2010" wird von den Menschen wahrgenommen, weckt ihr Interesse, unsere Region zu besuchen - auch im Ausland."
Hans-Jürgen Funke, Präsident der christliche Motorradgruppe "Flying Angels". In: Westfälischer Anzeiger / 04.09.2010"Das Kapitel des Bergbaus bedeutet nur einen Wimpernschlag in der Geschichte dieser Region. Mit unserem Projekt wollen wir aufzeigen, dass die Wurzeln des Reviers seit etlichen Jahrhunderten existieren und seine Zukunft ohne Kohle bereits vor Jahren begonnen hat. Wir haben es uns zum Ziel gesetzt, den Ballungsraum Ruhrgebiet mit seiner europäischen Vernetzung als kreativen Schmelztiegel erlebbar zu machen und einen repräsentativen Querschnitt der mannigfachen Kulturszene aufzuzeigen."
Matthias Grosche, Goldschmied, Schmuckgestalter und Projektautor von "...im flug vergnagen". In: Westphälische Rundschau / 03.09.2010Weitere Informationen zu ...im flug vergangen
"Kunst im öffentlichen Raum muss einen Ort zum Sprechen bringen. "Warten auf den Fluss" erfüllt diese Anforderung auf faszinierende Weise, unspektakulär, aber vielsagend. Der Anlass der Emscherkunst, auf den Emscher-Umbau aufmerksam zu machen, erklärt sich an diesem Ort selbst."
Prof. Florian Matzner, Kurator EMSCHERKUNST.2010. In: WAZ / 27.08.2010Weitere Informationen zu EMSCHERKUNST.2010
"Wir sind in einer schwierigen Situation. Einerseits hatten wir das Projekt Loveparade mitgenommen, andererseits sind wir nicht der Erfinder dieses Projekts. Wir haben im Ruhrgebiet zweimal erlebt, dass sie gut funktioniert hat. Und wir haben den Anspruch, dass wir auch junge Menschen erreichen, nicht nur das Abo-Publikum. Deswegen haben wir die Loveparade für eine gute Ergänzung unseres Programms gehalten. Organisatorisch und finanziell waren wir an der Loveparade nicht beteiligt. (…) Die Kulturhauptstadt hat - wenn man von der Loveparade absieht - unsere Erwartungen weit übertroffen. Überrascht hat uns der große Zuspruch der Bevölkerung. Es sind nicht nur die üblichen zehn Prozent, die gekommen sind. Das war uns das Wichtigste. Auch die Kooperationsbereitschaft unter den Städten war erfreulich, das wird für die Zukunft weiterhelfen. Viele Einrichtungen werden bleiben, wie das Dortmunder U, das Viktoriaquartier in Bochum, das Hagener Kunstquartier, die Mercatorinsel und die Küppersmühle in Duisburg. Das Jahr 2010 wird die Metropole Ruhr ein gutes Stück voranbringen - mithilfe der Kultur."
Fritz Pleitgen, Geschäftsführer der RUHR.2010 GmbH. In: Der Tagesspiegel / 13.08.2010"Ich hoffe, dass die Freude an der Musik und der Kultur hier nicht untergeht."
Bono Vox, Sänger der irischen Band U2, hat beim Konzert in Frankfurt den Opfern der Loveparade das Stück "Moment of Surrender" gewidmet / 10.08.2010"Wir dürfen nicht aufgeben. Wir müssen das Kulturhauptstadtjahr erfolgreich zu Ende bringen, immer im Bewusstsein, was am 24. Juli geschehen ist. Das ist unsere Verpflichtung."
Fritz Pleitgen, Geschäftsführer der RUHR.2010 GmbH. In: WAZ / 27.07.2010"Mit Entsetzen haben wir von den schrecklichen Vorgängen bei der Duisburger Loveparade gehört. Ich möchte den Angehörigen der Opfer mein herzliches Beileid aussprechen und auch den Angehörigen der Verletzten. Wir hoffen, dass die Verletzten sehr schnell genesen können und wir haben der Landesregierung in Nordrhein-Westfalen seitens des Bundes alle Unterstützung angeboten, die Bundesregierung steht zur Verfügung, falls irgendetwas notwendig ist. Ich glaube, dass jetzt sehr intensiv untersucht werden muss, wie es dazu kam. Denn die vielen jungen Menschen, die dort mit Freude an diesem Ereignis teilnehmen wollten, haben natürlich unglaublich schwierige Erfahrungen, schreckliche Erinnerungen jetzt und wir müssen alles tun, damit sich so etwas nicht wiederholt, und die Menschen, die als Eltern ihre Kinder zu so einer Veranstaltung schicken, sicher sein können, dass so etwas nie, nie wieder passiert. Es war ein sehr, sehr schrecklicher, trauriger Tag."
Angela Merkel, deutsche Bundeskanzlerin. Statement / 26.07.2010"Eine solche Katastrophe, die während eines friedlichen Festes fröhlicher junger Menschen aus vielen Ländern Tod, Leid und Schmerz verursacht, ist furchtbar. Wie viele Menschen in unserem Land, die von diesem Unglück erfahren, bin ich mit meinen Gedanken bei den Opfern der Tragödie und allen ihren Angehörigen und Freunden. Ich hoffe, dass ihnen und allen Verletzten schnelle und wirksame Hilfe zuteil wird und die Ursachen rückhaltlos aufgeklärt werden."
Christian Wulff, deutscher Bundespräsident. In: Bild am Sonntag / 25.07.2010"Mit großer Bestürzung habe ich von dem tragischen Ereignis erfahren. Ich spreche Deutschland, Nordrhein-Westfalen und den Familien der Opfer des Unglücks bei der Duisburger Love Parade im Namen der EU-Kommission und in meinem eigenen Namen mein tief empfundenes Mitgefühl aus. Ich wünsche den Verletzten eine baldige und vollständige Genesung."
José Manuel Barroso, EU-Kommissionspräsident. In: Erklärung / 24.07.2010"Unser Entsetzen über das schreckliche Unglück bei der Loveparade in Duisburg lässt uns verstummen. Das ganze Land trauert um die jungen Frauen und Männer, die friedlich feiern wollten und bei diesem grauenhaften Drama ihr Leben verloren haben. Unsere Gedanken sind jetzt bei den Familien, Angehörigen und Freunden der Toten und der Verletzten."
Hannelore Kraft, Ministerpräsidentin des Landes Nordrhein-Westfalen. Erklärung / 24.07.2010"Ich bin entsetzt und traurig, dass Menschen, die unbeschwert feiern wollten gestorben sind. Mein ganzes Mitgefühl gilt ihren Angehörigen und Freunden."
Ralf Jäger, nordrhein-westfälischer Innenminister. Statement / 24.07.2010"Die Veranstaltung ist ein Hingucker, da müsste man im Ruhrgebiet viel Geld bezahlen, um so präsent im Weltfernsehen zu sein."
Ronald Hitzler, Professor für Soziologie und Technoforscheran der TU Dortmund. In: Aachener Zeitung / 21.07.2010Weitere Informationen zu Loveparade
"Ich bin ja in Mülheim an der A 40 geboren und aufgewachsen. Das ist fantastisch als erste Amtshandlung."
Hannelore Kraft, Ministerpräsidentin Nordrhein-Westfalen. Bei der Eröffnung von Still-Leben in Duisburg. In: Stuttgarter Nachrichten / 19.07.2010Weitere Informationen zu Still-Leben Ruhrschnellweg
"Ich bin abends, als die Sonne gerade über Duisburg unterging und wenig Verkehr war, über die A40 gefahren und da habe ich begriffen, dass hier am Sonntag alles stillsteht und das ein seliger Ort sein wird."
Jan Pauly, Pressereferent RUHR.2010 GmbH. Auf: news.de / 16.07.2010Weitere Informationen zu Still-Leben Ruhrschnellweg
"Bei Still-Leben liegt der Erfolg des Programms in den Händen der Bürgerinnen und Bürger an den 20.000 Bühnen, an der längsten Tafel der Welt. Die Dramaturgie liegt in dem, was die Straße verbindet: Das sind wir, so sind wir, mit solch verschiedenen Gesichtern. Nach Still-Leben werden wir uns anders sehen, werden wir die Straße anders sehen. Die Nachhaltigkeit liegt in der Einmaligkeit: Wir spüren einen Flächenbrand der Begeisterung. Still-Leben hat das Zeug dazu, den sozialen Zusammenhalt zu stärken."
Jürgen Fischer, Programmkoordination RUHR.2010 GmbH. Bei der letzten Pressekonfernez am 16.07.2010 in Essen vor Still-Leben.Weitere Informationen zu Still-Leben Ruhrschnellweg
"Das Kulturhauptstadtjahr ist bislang für Essen ein voller Erfolg. Es zeigt sich, dass Essen als Bannerträgerin des Kulturhauptstadtjahrs ganz besondere Aufmerksamkeit erfährt. Wir sind sicher, dass der Tourismus durch das Kulturhauptstadtjahr eine nachhaltige Stärkung erfährt. Alle, die Essen kennen gelernt haben, werden ihren Freunden und Bekannten weitererzählen, was es Sehens- und Erlebenswertes in der Stadt gibt."
Eva Sunderbrink, Geschäftsführerin der Essen Marketing Gesellschaft. In WAZ / 10.07.2010"Die drei Schleier der Europa ist ein Kulturhauptstadtprojekt par excellence!"
Oliver Scheytt, Geschäftsführer der RUHR.2010 GmbH. In: WAZ / 09.07.2010Weitere Informationen zu Die drei Schleier der Europa
"Am 18. Juli werden wir die Welt zum Staunen bringen. Von diesem Tag habe ich seit meiner Zeit in den USA geträumt: Still-Leben ist wie die gesperrte Interstate, ein "get together" von Duisburg bis Dortmund. Da es im Juli keinen Schneesturm wie zur Eröffnung der Kulturhauptstadt im Januar geben wird, wünsche ich mir 28 Grad, zwei Windstärken und ein paar schöne Wölkchen - dieser Wunsch ist schon von den Oberbürgermeistern abgesegnet. Der Mediawert von Still-Leben übersteigt die Investitionen um ein Mehrfaches, die Öffentlichkeitswirkung ist unbezahlbar. Still-Leben soll nicht nur die längste, sondern die fröhlichste und fantastischste Tafel der Welt werden. Still-Leben hat das Potenzial, das emotionale Gründungsmoment der Metropole Ruhr zu werden."
Fritz Pleitgen, Vorsitzender der Geschäftsführung der RUHR.2010 GmbH. Pressekonferenz zu Still-Leben Ruhrschnellweg, Messe Essen / 07.07.2010Weitere Informationen zu Still-Leben Ruhrschnellweg
"Wer Visionen hat, soll zum Arzt gehen - heißt es. Wer Visionen wie Fritz Pleitgen hat, braucht gleich mehrere! Wir vom Ministerium für Bauen und Verkehr mussten uns mächtig was trauen und stellten ein Rezept aus für Straßen.NRW. Ich finde Still-Leben persönlich eine großartige Idee. Es ist eine gewaltige Gemeinschaftsleistung, die dahinter steckt, und darum wird die Veranstaltung auch funktionieren."
Günter Kozlowski, Staatssekretär im Ministerium für Bauen und Verkehr in Nordrhein-Westfalen. Pressekonferenz zu Still-Leben Ruhrschnellweg, Messe Essen / 07.07.2010Weitere Informationen zu Still-Leben Ruhrschnellweg
"Straßen.NRW ist eigentlich Mobilitätsdienstleister. Nun helfen wir, die A 40 still zu legen. Aber eine Autobahn ist viel mehr als ein Verkehrsweg: Sie ist in ständiger Wechselbeziehung zu ihrer Umwelt und den Menschen. Darum hat uns die Idee von Still-Leben so gereizt."
Michael Gebert, Leiter der Regionalniederlassung Ruhr von Straßen.NRW. Pressekonferenz zu Still-Leben Ruhrschnellweg, Messe Essen / 07.07.2010Weitere Informationen zu Still-Leben Ruhrschnellweg
"Wir in Dortmund haben mit der Loveparade schon im Jahr 2008 gezeigt, dass man eine Autobahn zu einer phänomenalen Partymeile machen kann. Auch bei Still-Leben werden wir ein ungeheures Potenzial an Kreativität erleben."
Ulrich Sierau, Oberbürgermeister der Stadt Dortmund. Pressekonferenz zu Still-Leben Ruhrschnellweg, Messe Essen / 07.07.2010Weitere Informationen zu Still-Leben Ruhrschnellweg und Loveparade 2010
"In Duisburg hat man drei Möglichkeiten zum Still-Leben zu kommen: über die Auffahrt am Theater am Marientor, über den Innenhafen mit einer eigens gebauten Brücke und über Kreuz Kaiserberg, wo sich 100 Bräute in ihren Brautkleidern, der MSV und viele weitere Sportaktionen präsentieren werden."
Dr. Söke Dinkla, Leiterin des Kulturhauptstadtbüros der Stadt Duisburg. Pressekonferenz zu Still-Leben Ruhrschnellweg, Messe Essen / 07.07.2010Weitere Informationen zu Still-Leben Ruhrschnellweg
"Die Erfahrungen, die wir bei der Loveparade in Essen 2007 gewonnen haben, helfen uns organisatorisch, Still-Leben zu einem unvergesslichen Ereignis zu machen."
Reinhard Paß, Oberbürgermeister der Stadt Essen. Pressekonferenz zu Still-Leben Ruhrschnellweg, Messe Essen / 07.07.2010Weitere Informationen zu Still-Leben Ruhrschnellweg und Loveparade 2010
"Als Ruhri kennt man seine A 40. Man ist darauf gestanden und geblitzt worden. Nun feiern wir auf dem Ruhrschnellweg. Wir werden nach SchachtZeichen und dem Day of Song auch bei Still-Leben die Chance nutzen, die gesamte Bevölkerung zu beteiligen und damit nachhaltig zu wirken."
Frank Baranowski, Oberbürgermeister der Stadt Gelsenkirchen. Pressekonferenz zu Still-Leben Ruhrschnellweg, Messe Essen / 07.07.2010Weitere Informationen zu Still-Leben Ruhrschnellweg
"Wir haben 14 Kilometer auf der A 40 und zwei davon an Duisburg und Oberhausen abgegeben. Auf den restlichen zwölf Mülheimer Kilometern wird die Post abgehen. Das wird ein genialer Sonntag."
Dagmar Mühlenfeld, Oberbürgermeisterin der Stadt Mülheim an der Ruhr. Pressekonferenz zu Still-Leben Ruhrschnellweg, Messe Essen / 07.07.2010Weitere Informationen zu Still-Leben Ruhrschnellweg
"Obwohl die A 40 nicht durch das Stadtgebiet von Oberhausen führt, muss Oberhausen zu Still-Leben gehören, und wir haben 126 Tische auf der A 40."
Klaus Wehling, Oberbürgermeister der Stadt Oberhausen. Pressekonferenz zu Still-Leben Ruhrschnellweg, Messe Essen / 07.07.2010Weitere Informationen zu Still-Leben Ruhrschnellweg
"Wir haben mit Bochum Total und Still-Leben gleich zwei Großveranstaltungen an einem Wochenende, wenn in Bochum die Local Hero-Woche zu Ende geht. Bei Still-Leben zeigt sich die Vielfalt der Alltagskultur: An den Tischen in Bochum wird geheiratet, werden Geburtstage gefeiert und Klassentreffen veranstaltet."
Michael Townsend, Kulturdezernent der Stadt Bochum. Pressekonferenz zu Still-Leben Ruhrschnellweg, Messe Essen / 07.07.2010Weitere Informationen zu Still-Leben Ruhrschnellweg
"Die Mitglieder des ADFC hatten auch eine Vision: auf der A 40 mit dem Fahrrad zu fahren. Bei Still-Leben wird das nun möglich. Schätzungsweise 600.000 bis 2,5 Millionen Fahrradfahrer werden auf die A 40 kommen. Und der ADFC wird das längste Fahrradmuseum der Welt zeigen mit sieben Stationen von Duisburg bis Dortmund."
Thomas Semmelmann, Vorsitzender des Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Clubs NRW e.V.. Pressekonferenz zu Still-Leben Ruhrschnellweg, Messe Essen / 07.07.2010Weitere Informationen zu Still-Leben Ruhrschnellweg
"Bei Still-Leben sind über 3.000 Helfer vom THW aus ganz Nordrhein-Westfalen 31 Stunden lang aktiv unterwegs für den Auf- und Abbau, für die Streckensicherung. Eine solche Aktion gab es beim THW noch nie."
Dr. Bernd Springer, Leiter des THW-Ortsverbandes Bochum. Pressekonferenz zu Still-Leben Ruhrschnellweg, Messe Essen / 07.07.2010Weitere Informationen zu Still-Leben Ruhrschnellweg
"Das wichtigste für uns bei Still-Leben sind gesunde Menschen. Also bei Sonnenschein Kopfbedeckungen aufsetzen und sich unbedingt an die sinnvollen Glas- und Grillverbote halten - dann wird das eine tolle Veranstaltung!"
Ulrich Bogdahn, Amtsleiter der Feuerwehr Essen. Pressekonferenz zu Still-Leben Ruhrschnellweg, Messe Essen / 07.07.2010Weitere Informationen zu Still-Leben Ruhrschnellweg
"Still-Leben ist eine Herausforderung, die wir mit 1.700 Polizeibeamten meistern werden. Unser größter Wunsch ist Rücksichtnahme auf der Mobilitätsspur."
Fritz Unterberg, Leitender Polizeidirektor Gefahrenabwehr und Einsatz der Polizei Essen. Pressekonferenz zu Still-Leben Ruhrschnellweg, Messe Essen / 07.07.2010Weitere Informationen zu Still-Leben Ruhrschnellweg
"Die Raver sollen raven."
Manfred Osenger, Bürgermeister der Stadt Duisburg. In: WAZ / 06.07.2010Weitere Informationen zu Loveparade
"Theater der Welt heisst für mich: Künstler der Welt. (…) Zeitgenössisches Theater ist spartenübergreifend. Tanz, Film, Musik, bildende Kunst, alles kommt zusammen. Die spartenübergreifende Kunstform par excellence aber ist die Oper!"
Frie Leysen, Programmdirektorin Theater der Welt. In: Neue Zürcher Zeitung / 06.07.2010Weitere Informationen zu Theater der Welt
"Rekordzahlen sind mir dabei nicht wichtig, wir haben sie zwar, doch viel wichtiger ist es mir, dass alle Städte ihr Bestes geben."
Fritz Pleitgen, Vorsitzender der Geschäftsführung der RUHR.2010 GmbH. In: WAZ / 05.07.2010Weitere Informationen zu Local Heroes
"Der Veranstaltungskalender im Kulturhauptstadtjahr bietet einige Perlen - keine Frage. Kulturelle und künstlerische Höhepunkte, die sonst nicht in dieser Dichte vor der Tür liegen würden. Doch zwei Punkte werden immer deutlicher. Punkt 1: Die große Aufbruchstimmung, die durch RUHR.2010 entstehen sollte, geht an den Menschen vorbei. Punkt 2: Das Programm besteht zu weiten Teilen aus kulturellem Mainstream verquickt mit - mal mehr, mal weniger authentischer - Ruhrgebietsromantik. Statt auf die breite Kulturlandschaft im Ruhrgebiet aufzubauen und gerade alternativen Kunstschaffenden unter die Arme zu greifen, werden ohnehin stattfindende Großveranstaltungen weiter aufgebläht und teure Einzelprojekte realisiert, die keinerlei Nachhaltigkeit besitzen. Spätestens nächstes Jahr werden diese Projekte höchstens noch für Historiker interessant sein. Die katastrophale Haushaltslage der Kommunen wird ihr Übriges tun, damit 2011 die kulturelle Landschaft im Ruhrgebiet weiter ausblutet. Zynisch betrachtet lässt sich RUHR.2010 also als letztes Aufbäumen vor dem Scheitern beschreiben."
Jan Keitsch, Asta-Vorsitzender an der Ruhr-Universität Bochum. In: Westfälischer Anzeiger / 03.07.2010"Es ist erstaunlich, wie stark das Interesse am Ruhrgebiet auch in weit entfernten Orten ist durch RUHR.2010."
Uli Auffermann, Bochumer Fachjournalist für Bergsteigen und Wandern. In: WAZ / 03.07.2010"Als Verlagsleiter merke ich, dass das Interesse an Büchern aus und über das Ruhrgebiet größer geworden ist. Der Pott ist als Kulturregion ins deutsche Bewusstsein gerückt. [Aber] ich merke, dass ein Großteil der Veranstaltungen mich und viele Menschen im Ruhrgebiet gar nicht erreicht. Das Ruhrgebiet, das ich kenne und liebe, ist nicht das, das dort dargestellt wird. (…) Die Menschen, die heute im Ruhrpott leben, kommen mit ihren Problemen viel zu selten im Kulturhauptstadtprogramm vor. (…) Das Motto der RUHR.2010 heißt doch "Struktur durch Wandel". [richtig: "Wandel durch Kultur, Kultur durch Wandel"; Anm.d.Red.] Was soll sich im Ruhrgebiet und für die Menschen hier zum Besseren "wandeln", wenn man die Probleme kaum thematisiert? (…) Meine RUHR.2010 ist das nicht. Meine RUHR.2010 ist auch hässlich. Will man dem Ruhrgebiet gerecht werden, muss man das Negative zulassen."
Werner Boschmann, Verlagsleiter von „Bücher vonne Ruhr“ . In: merkur.de / 01.07.2010