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O-Töne in den Medien

Was Menschen, die in der Öffentlichkeit stehen, über die Kulturhauptstadt Europas RUHR.2010 und die Metropole Ruhr sagen, lesen Sie hier:

2009/2. HalbJahr (in Auswahl)
2009/1. HalbJahr (in Auswahl)
• 2008 (in Auswahl)


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O-Töne 2009/2. Halbjahr (in Auswahl):


"Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger, es gibt schon jetzt viele Ereignisse, auf die wir uns im kommenden Jahr freuen können: auf die Fußballweltmeisterschaft, auf die Veranstaltungen in Essen und im Ruhrgebiet, das Kulturhauptstadt Europas 2010 sein wird, oder auf den Ökumenischen Kirchentag. (…) In diesem Sinne wünsche ich Ihnen und Ihren Familien ein erfülltes, ein glückliches und ein gesegnetes Jahr 2010."

Dr. Angela Merkel, deutsche Bundeskanzlerin, in ihrer Neujahrsansprache 2010, 31.12.2009

"Das Kulturhauptstadtjahr ist ein Geschenk, das zunächst einmal viele Menschen zusammenbringt, um mit ihnen die entspannende Kultur des Ruhrgebiets bis in unsere Tage hinein zu feiern, besonders auch die Geschichte und Entwicklung der Region wahrzunehmen, aber auch ihre Veränderung sowohl im gesellschaftspolitischen wie auch im kirchlichen Bereich. (...) Das ganze Jahr soll eine Einladung zur Versöhnung, zur Gerechtigkeit und zur Bewahrung der Schöpfung sein."

Pfarrer Gerd Belker, Vorsitzender des Arbeitskreis Christlicher Kirchen Essen. In: Stadtspiegel Essen / 28.12.2009

"Eines der wichtigen Elemente des Gedankens der europäischen Kulturhauptstadt ist die Besinnung auf das kulturelle Erbe und die eigene Geschichte. Es ist wichtig, sich zu erinnern, dass dies Land christliche Wurzeln und Werte hat. Diese Werte haben die Grundlage für unseren Rechtsstaat und unseren Sozialstaat gelegt. Dazu gehört aber auch die Errungenschaft, dass der Staat weltanschaulich neutral ist und dass jeder Mensch, der hier lebt, seine Religion leben und seine Meinung frei äußern kann."

Pfarrer Willi Overbeck, im WAZ Wochenende, Weihnachten 2009 

"Was Sie vielleicht nicht wissen: Das Ruhrgebiet wird offiziell das kulturelle Herz Europas sein. Sie nennen das einen Schock? Wir nennen es RUHR.2010! Ich weiß schon, was Sie denken: Ruhrgebiet? Europa? Ja, besetzt von den Franzosen; bombardiert von den Briten - und von den polnischen Gastarbeitern wieder aufgebaut. Das ist Europa! Ergibt doch einen gewissen Sinn, oder?"

Anke Engelke, bei der Begrüßung als Moderatorin der Verleihung des Europäischen Filmpreises in der Jahrhunderthalle in Bochum am 12.12.2009

"Mich reizt das Ruhrgebiet, weil hier Menschen so vieler Nationen leben. Das macht das Leben hier so bunt und interessant. Außerdem findet sich hier ein unglaublich reichhaltiges kulturelles Angebot, das allerdings kaum bekannt ist. Ich freue mich darauf, hier zu leben."

Prof. Dr. Marc Levine, neuer Inhaber der Alexander von Humboldt-Professur an der Universität Duisburg-Essen. Im Interview mit Andrea Kleemann, WAZ / 17.12.2009

"Das größte Klischee ist wohl, dass es bei uns nicht schön ist. Klar gibt es Ecken in Deutschland, wo es viel schöner ist, aber das Ruhrgebiet ist lebenswert!"

Hennes Bender, Comedian. Im Interview mit Ronny von Wangenheim, RuhrNachrichten / 16.12.2009

"Wir müssen die Kulturhauptstadt 2010 in der Metropole Ruhr dazu nutzen, die kulturelle Stärke Nordrhein-Westfalens mehr als bisher in Europa und weltweit zu demonstrieren. Wir haben kulturell so viel zu bieten wie nur wenige andere Regionen in Europa. In der Essener Oper, auf der Zeche Zollverein oder bei der Ruhrtriennale zeigen wir international hoch geachtete Spitzenleistungen. Arbeiten wir gemeinsam daran, dass Kultur und Kreativität zur Marke Nordrhein-Westfalens wird. Sie soll das Bild unseres Landes in der Welt als eine der kreativsten Regionen Europas vermitteln."

Jürgen Rüttgers, Ministerpräsident des Landes Nordrhein-Westfalen, bei der Eröffnung des Besucherzentrums auf dem Weltkulturerbe Zeche Zollverein in Essen am 4.12.2009
Lesen Sie mehr zur Eröffnung des neuen Besucherzentrum Ruhr

"Das Ruhrgebiet als Musikstück, da sehe ich nicht Schubert oder Bachs h-Moll-Messe: Ich sehe hier Aufbruch, Moderne Zeiten, also Zeitgenössisches. (…) Die Region hat leider immer noch zu wenig Selbstverständnis. RUHR.2010 kann eine Identität schaffen! Ich traue dem Kulturhauptstadtprogramm das zu."

Johannes Bultmann, Intendant der Philharmonie Essen / WAZ, 22.11.2009

"Das Ruhrgebiet erlebe ich wie ein Roadmovie. Ich liebe es, abends durchs Ruhrgebiet zu fahren, zu "cruisen". Wenn ich im Dunkeln über die A40 an Essen und Bochum vorbeifahre, dann denke ich an Los Angeles, eine Stadt, für die ich eine tiefe Zuneigung empfinde. Für mich klingt das Ruhrgebiet eigentlich wie Musik im "American style" von Steve Reich, also modern und rhythmisch. Die Musik ist dabei nicht fertig, sondern fühlt sich noch unvollendet an. (…)Den Begriff "Polyzentrische Metropole" habe ich kürzlich zur Umschreibung des Ruhrgebiets gehört. Dabei hat es - genau wie Berlin übrigens auch - eine starke provinzielle Note, die indes auch den Charme ausmacht. (…) Aber der entscheidende Punkt ist: Das Ruhrgebiet ist eine großartige "Stadt". Es leben Millionen Menschen in ihr und mit ihr. Im Ruhrgebiet ist Bewegung, die man spüren kann."

Benedikt Stampa, Intendant des Konzerthauses Dortmund / WAZ, 22.11.2009

"Für einen wie mich, dem der alte Ruhrpott mit seiner einzigartigen Melange von Bildern, Geräuschen und Gerüchen aus Oberhausener Schulzeit noch bestens vertraut ist, stellt sich das heutige Ruhrgebiet wie ein riesiges Labor dar, in dem Zukunft gestaltet wird. Das reflektiert auch das Programm zur Kulturhauptstadt Europas RUHR.2010, und deswegen ist die European Film Academy, die am 12. Dezember in der Bochumer Jahrhunderthalle herausragende Leistungen auszeichnet, im (wie wir hoffen) ebenfalls zukunftsorientierten Medium Film, besonders froh, in diesem wichtigen Augenblick dabei zu sein. Ich wünsche mir, daß wir im Ruhrgebiet Spuren hinterlassen, nicht nur mit der Verleihung des Europäischen Filmpreises, sondern auch durch eine Fortsetzung der "European Film Academy - Europäische Filmwoche RUHR" und der "EFA Master Class RUHR", die beide in diesem Jahr zum ersten Mal stattfinden. Und da das RUHR.2010-Programm bereits heute ein Kapitel RUHR.2030 vorsieht, erlaube ich mir, genauso optimistisch, auszurufen: "Glückauf! Dann sind wir wieder dabei!" Spätestens dann…"

Wim Wenders, Präsident der European Film Academy. Grußwort in der Publikation zur EFA - Europäischen Filmwoche RUHR
Lesen Sie mehr zur EFA - Europäischen Filmwoche RUHR und zu den weiteren Filmprojekten von RUHR.2010.

"Es sollte noch viel mehr Filme aus dem Ruhrgebiet geben, weil wir hier Locations haben, in denen sich auf Rufweite ein historischer Film in grüner Natur neben einem Science-Fiction-Thriller in postindustrieller Zeit drehen lässt. Stadtindianer sowieso."

Armin Rohde (Schauspieler), in: newsletter - Der Brancheninformationsdienst der Filmstiftung NRW, Ausgabe November 2009
Lesen Sie mehr zur Verleihung des 22. Europäischen Filmpreises in der Metropole Ruhr und zu den Filmprojekten von RUHR.2010.

"Es sollte noch viel mehr Filme aus dem Ruhrgebiet geben, denn so jung komm wa nich mehr zusammen, die Wahrheit ist aufem Platz, und weil ich dann endlich ma wieder in meiner alten Heimat Arbeit finde."

Peter Lohmeyer (Schauspieler), in: newsletter - Der Brancheninformationsdienst der Filmstiftung NRW, Ausgabe November 2009
Lesen Sie mehr zur Verleihung des 22. Europäischen Filmpreises in der Metropole Ruhr und zu den Filmprojekten von RUHR.2010.

"Es sollte noch viel mehr Filme aus dem Ruhrgebiet geben, weil es Geschichten und Bilder zu erzählen gibt, die einzigartig sind für unser Land und die, wenn man es versteht, ein wirkliches Stück Leben erzählen können."

Werner Kubny (Dokumentarfilmer), in: newsletter - Der Brancheninformationsdienst der Filmstiftung NRW, Ausgabe November 2009
Lesen Sie mehr zur Verleihung des 22. Europäischen Filmpreises in der Metropole Ruhr und zu den Filmprojekten von RUHR.2010.

"Es sollte noch viel mehr Filme aus dem Ruhrgebiet geben, weil der Blick auf das Ruhrgebiet in seiner Vielfalt, Eigenart und auch kulturellen Potenz noch immer durch zu viele schnelle Bilder, ungeduldige Klischees und alte VorUrteile zugestellt ist."

Christoph Hübner (Produzent), in: newsletter - Der Brancheninformationsdienst der Filmstiftung NRW, Ausgabe November 2009
Lesen Sie mehr zur Verleihung des 22. Europäischen Filmpreises in der Metropole Ruhr und zu den Filmprojekten von RUHR.2010.

"Es sollte noch viel mehr Filme aus dem Ruhrgebiet geben, damit ich im und aus dem Ausland nicht mehr hören muss: »Where the hell is Essen?« oder »What the hell is Ruhrgebiet?«"

Marianne Menze (Lichtburg Essen), in: newsletter - Der Brancheninformationsdienst der Filmstiftung NRW, Ausgabe November 2009
Lesen Sie mehr zur Verleihung des 22. Europäischen Filmpreises in der Metropole Ruhr und zu den Filmprojekten von RUHR.2010.

"Es klingt abgedroschen, aber was das Ruhrgebiet so liebenswert macht, sind die Leute. (…) Die Leute verstellen sich nicht, sie sind wie sie sind mit all ihren Macken. (…) Das Ruhrgebiet verkörpert natürlich ein Klischee der Arbeiterwelt, des Malochertums. Das entsprach ja sicherlich auch irgendwann mal den Tatsachen, aber es ist Zeit für eine neue Identität, und die Suche danach merkt man dieser Region auch an. (…) Ich glaube auf jeden Fall, dass die Aktivitäten der Kulturhauptstadt 2010 dem Ruhrgebiet in seiner kulturellen Ausstrahlung etwas Geltung verschaffen können. Auch wenn ich leider ein wenig die Gefahr sehe, dass durch die Größe des Ruhrgebiets und durch seine vielseitige Beschaffenheit diese Wirkung am Ende wieder verpufft. Ich bin gespannt, was sich da tun wird. Denn am Ende bin ich gar nicht so sicher, ob das Ruhrgebiet wirklich unbedingt diese Eigenschaft als Metropole anstreben sollte. Was es bisher so lebendig gemacht hat, ist ja gerade, dass es überall kleine Off-Theater, kleine Kinos, einzelne Filmemacher gibt, die im Kleinen etwas zu bewegen versuchen. Eigentlich ist es doch ganz sympathisch, wie es ist."

Peter Thorwarth, in: newsletter - Der Brancheninformationsdienst der Filmstiftung NRW, November 2009

"Die langfristige Außenwirkung der Kulturhauptstadt ist unbezahlbar."

Axel Schroeder, Cityring-Vorsitzender Dortmund / WAZ, 04.11.2009

"Der Rest der Geschichte wird noch geschrieben."

Marc Oliver Hänig, Pressesprecher RUHR.2010 GmbH / Vorstellung des Kulturhauptstadtprogramms in der Philharmonie Essen, 30.10.2009

"Das Ruhrgebiet, einst Europas größte Industrieregion, steht für dynamischen Wandel in der globalisierten Welt. Es erfindet seine wirtschaftliche wie auch kulturelle Basis neu. Überall im Ruhrgebiet entstehen Orte der kulturellen Begegnung, hier ist die Zukunft zuhause."

Horst Köhler, Bundespräsident / Colosseum Theater in Essen, 30.9.2009
             
               

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O-Töne 2009/1. Halbjahr (in Auswahl):


"Wir können uns auf eine fantastische Zeit im nächsten Jahr freuen. Schön, dass der Sport (in der Kulturhauptstadt Europas; Anm.d.Red.) mittendrin ist und nicht nur dabei."

Walter Schneeloch, Präsident des LandesSportBundes Nordrhein-Westfalen / "wir im sport", Ausgabe 06/2009

"Die Kulturhauptstadt ist gut für das Ruhrgebiet und sie ist gut für die Menschen. Sie ist eine Investition in die Zukunft. Wenn die Begriffe Wandel und Nachhaltigkeit irgendwo eine Bedeutung haben, dann hier."

Dr. h.c. Hans-Dietrich Genscher, Bundesaußenminister a.D. / Essen am 23.06.2009

"Wir haben seitens der Bundesregierung und natürlich auch seitens der Länder die Kultur- und Kreativwirtschaft immer wieder in umfassendem Sinne gefördert, weil wir glauben, dass dies so etwas wie die Visitenkarte unseres Landes hier zu Hause, aber auch in der Welt ist."

Angela Merkel, Bundeskanzlerin (CDU) / Rede vom 20.06.2009 

"Die Kulturhauptstadt ist ein Geschenk des Himmels für die Metropole Ruhr."

Dr. Jürgen Rüttgers, Ministerpräsident des Landes Nordrhein-Westfalen / Essen am 13.05.2009

"Ich möchte Sie herzlich dazu einladen, das religiöse und kulturelle Erscheinungsbild unserer Region zu bereichern und die Kulturhauptstadtprojekte des Bistums 2010 zu unterstützen. Denn letztlich hängt es von uns ab, inwieweit wir Kult und Kultur in unserer Region auch für zukünftige Generationen erfahrbar werden lassen."

Franz Vorrath, Weihbischof und Diözesanadministrator des Bistums Essen / Januar 2009
       
     

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O-Töne 2008 (in Auswahl):


"Man merkt jetzt in Deutschland, dass wir es ernst meinen mit dem Bau der Metropole Ruhr. Eine derartige Kulturbaustelle, einen solch sexy Stabilbaukasten, den gibt es sonst nirgendwo in Europa."

Prof. Dieter Gorny, Vorsitzender des Bundesverbands Musikindustrie e.V., Aufsichtsratsvorsitzender der Filmstiftung NRW, Künstlerischer Direktor RUHR.2010 GmbH / WAZ vom 19.10.2008