Prominente sagen ihre Meinung
Was Menschen, die in der Öffentlichkeit stehen, über die Kulturhauptstadt Europas RUHR.2010 und die Metropole Ruhr sagen, lesen Sie hier:
• Promi-Talk März 2010 (in Auswahl)
• Promi-Talk Februar 2010 (in Auswahl)
• Promi-Talk Januar 2010 (in Auswahl)
• Promi-Talk 2009/2.HJ (in Auswahl)
• Promi-Talk 2009/1.HJ (in Auswahl)
• Promi-Talk 2008 (in Auswahl)
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Promi-Talk März 2010 (in Auswahl):
"Ich habe gehört, dass das Ruhrgebiet das New York Europas ist."
Sir Christopher Lee, britischer Schauspieler. In: WAZ / 12.03.2010"Energie ist ein Thema der Zukunft und dieser Schau sage ich eine große Zukunft voraus."
Jürgen Fischer, Programmkoordinator RUHR.2010 GmbH. In: WAZ / 12.03.2010Weitere Informationen zu Elektrisierend!
"Ein lässiges Literaturprogramm, das die ganze Region erfassen soll."
Aslι Sevendim, künstlerische Direktorin RUHR.2010. In: WAZ / 11.03.2010Weitere Informationen zu SLAM2010
"Endlich ist das Ruhrgebiet repräsentativ geworden. Jeder hat seine Eigenständigkeit behalten und trägt doch die Gemeinsamkeiten nach außen."
Bernhard Rechmann, Geschäftsführer Revierpark Wischlingen GmbH. In: Neue Rhein Zeitung / 11.03.2010"Während wir die Kulturhauptstadt Europas RUHR.2010 feiern, diskutieren wir gleichzeitig über das Ende der Kulturförderung in vielen Städten. Aber wir brauchen Kultur und Kunst in allen Facetten mit ihrem vielfältigen Reichtum an möglichst vielen Orten! Machen wir uns also auf zu den vielen großartigen Angeboten unserer Kulturstädte und sorgen wir gemeinsam dafür, dass auch nach 2010 das "ehemalige Revier" weiter "Zukunft atmet"."
Oliver Keymis, Vizepräsident des NRW-Landtags und Kulturpolitischer Sprecher der Grünen . In: Westfälischer Anzeiger / 06.03.2010"Zweifellos hat das Ruhrgebiet einen tief greifenden wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Wandel auf dem Weg zur "Metropole Ruhr" durchlaufen. Dieser ist aber keineswegs abgeschlossen. (…) Das Kulturhauptstadtjahr 2010 kann dazu beitragen, das Bewusstsein für die neu entstehende "Metropole Ruhr" innerhalb und außerhalb der Region zu schärfen, indem es die Aufmerksamkeit auf die realen Verhältnisse lenkt, die abseits längst überholter Klischeevorstellungen diese Region prägen."
Prof. Dr. Christoph M. Schmidt, Präsident des Rheinisch-Westfälischen Instituts für Wirtschaftsforschung, Essen / Dr. Uwe Neumann, wissenschaftlicher Mitarbeiter im RWI. In: Wirtschaftskurier / 05.03.2010"Ich knutsche das Ruhrgebiet (…), natürlich weiß man in Hamburg, dass das Ruhrgebiet Kulturhauptstadt ist, was soll denn DIE Frage, und ich knutsche das Ruhrgebiet nochmal gesondert."
Harry Rowohlt, deutscher Schriftsteller und Übersetzer. Im Interview mit Alexander Kruse, Recklinghäuser Zeitung / 03.03.2010"Ruhr-Sonett: Mit wem soll ich mein Ruhrgebiet vergleichen? Es ist nicht hübsch und dennoch zieht es an. Es ist kein Platz der Schönen und der Reichen, schlägt eher schräge Typen in sein'n Bann. Ein Manager, den sie hierher woll'n schicken, bekommt schnell Ärger mit der lieben Frau. Dort lass ich mich nun ganz bestimmt nicht blicken, sagt sie, denn dort ist alles grau in grau. Die Kinder gar, die armen kleinen Engel, die lernen dort nur datt und watt und woll. Und sie erwerben schlimmste Sprachenmängel: Sie haben bald - pardon - die Schnauze voll. Und doch passiert, was typisch für den Fleck: Wer einmal da, will niemals wieder weg."
Dr. Dagmar Gaßdorf, Herausgeberin der Ruhr Revue. In: Ruhr Revue / 01.03.2010"Ganz ehrlich: Ich mache da irgendwie einen Fehler in Bezug auf das von mir Gelebte. Ich sage: Stolz kann ich nur auf Sachen sein, die ich selbst erreicht habe. Aber trotzdem bin ich stolz darauf, dass das Ruhrgebiet Kulturhauptstadt Europas ist. Damit wird endlich dieses eigenartige dunkle und verrauchte Image beiseite geschoben. Die Welt guckt auf das Ruhrgebiet und stellt fest: »Das gibt's ja gar nicht, so schön ist das hier!«"
Peter Neururer, Fußballtrainer (u.a. MSV Duisburg, VfL Bochum, FC Schalke 04, Rot-Weiss Essen, TuS Haltern). In: Westfalen Magazin, Frühlingsausgabe / März 2010
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Promi-Talk Februar 2010 (in Auswahl):
"Dass das Ruhrgebiet ein solches Projekt [Odyssee Europa; A. d. Red.] auf die Beine stellt, freut mich sehr. Ich habe bei Peymann in Bochum Theater gespielt. Er hat mich dazu gebracht, mein erstes Stück anzugehen. Ich habe dem Ruhrgebiet also die wunderbare Erfahrung des Schreibens für die Bühne zu verdanken. Außerdem fasziniert mich das Publikum in Bochum. Man hat dort auf der Bühne immer gespürt, dass die Menschen das Schauspielhaus als ihr Theater empfinden."
Emine Sevgi Özdamar, Autorin von Perikızı. In: Rheinische Post / 26.02.2010Weitere Informationen zur Odyssee Europa
"Das Ruhrgebiet ist etwas Künstliches und Reales zugleich, ein unübersichtlicher Großraum, der einen ständig mit der Frage nach Herkunft und Heimat konfrontiert. In seinem Autobahngewirr, Verkehrsverbund und den ineinanderfließenden Vororten, Siedlungen und Industriegebieten kann man wie Odysseus leicht verloren gehen. Zugleich verführt das Ruhrgebiet wie keine andere Region Deutschlands zum Bleiben. Und noch immer gibt es hier einen ganz besonderen Stoffwechsel zwischen dem Eigenen und der Welt. Es ist das Land der stählernen Riesen, der Ort, an dem wir von verbotenen Früchten essen und die Erinnerung an die Vergangenheit und Heimat verlieren, mit einer Unterwelt, aus der die Rückkehr fraglich ist - es bedarf nur einer leichten Verschiebung der Perspektive, und wir sind mittendrin."
Thomas Oberender, früherer Bochumer Chefdramaturg und heutiger Schauspieldirektor der Salzburger Festspiele, im Interview mit Ulrich Deuter für K.West /22.2.2010"Die Kulturhauptstadt ist für uns das Schwungrad, auch wenn wir zunächst noch ein Reiseziel für Entdecker sind."
Axel Biermann, Geschäftsführer der Ruhr Tourismus GmbH. In: WAZ / 22.2.2010"Das Ruhrgebiet erinnert mich an das, was Debussy über Wagner-Opern schrieb: Fängt nicht an, hört nicht auf, dauert nur."
Fritz Pleitgen, Vorsitzender Geschäftsführer der RUHR.2010 GmbH. In: Süddeutsche Zeitung / 19.02.2010Weitere Informationen für Touristen und zu Musik-Projekten.
"Ich glaube, die Kulturhauptstadt kann der Region Selbstbewusstsein geben. Ich habe das beim Flandern-Festival erlebt, es wurde begründet Ende der 50er Jahre, als die Flamen ihre Identität suchten, und das Festival hat ihnen dabei geholfen. Ich meine, dass die Kulturhauptstadt die Identität des Ruhrgebiets betonen kann. (…) [Das Kulturhauptstadt-Programm] ist sehr schön, ich finde ungeheuer viele Ansätze darin. Man muss jetzt sehen, wie das Publikum mitgeht. Und die Politiker müssen einsehen, dass sie sich nicht mehr als Stadt neben Stadt verstehen, sondern als Metropole. Als Einheit mit Verschiedenheiten, wie Europa. Ich glaube, es ist nicht so wichtig, dass viele Ausländer kommen, am wichtigsten ist, dass die Bevölkerung zusammen findet. (…)
Die Jahre im Ruhrgebiet haben mich unglaublich bereichert, auch in meiner Persönlichkeit. Das war viel wichtiger als Paris... Wenn man den Everest bezwungen hat, fragt man sich nachher womöglich, warum man das gemacht hat. Aber in meinem Lebenslauf lassen die meisten die Ruhrtriennale weg. (…) Es muss noch viel passieren, damit die Ruhr als wichtiges Gebiet in Europa wahrgenommen wird. (…)
[Ich habe] vor allem den Umgang mit Menschen [gelernt], die nicht unbedingt ein elitäres Kunstpublikum sind. Es hat mich sehr getroffen, als ich in der Jahrhunderthalle damals mit Arbeitern sprach und sie sagten, Kunst, das ist nicht unsere Sache. Und ich habe geantwortet, im Gegenteil, Kunst ist etwas sehr Wichtiges. (…) Wenn jemand arbeitslos ist, muss man versuchen, für ihn eine Arbeit zu finden und nicht sagen, ich werde für Sie Kunst machen. (…) Aber dass die Kunst, dass das Theater allen gehört und dass es eine soziale Funktion hat, das muss man vermitteln."
"Kultur, sie muss auch weitergehen, / lange noch nach 2010. / (...) Für Sitten-Karl ist's unmoralisch, / für mich jedoch echt orientalisch, / so such' ich mir 'ne Scheherazade / in Duisburg auf der Loveparade."
Adolf Sauerland, Oberbürgermeister Duisburg. Aus der Rede bei Prinzenfrühstück / 15.2.2010"Ich finde das Konzept, alle Städte der Metropole Ruhr mit einzubeziehen, eine geniale Idee. So eine Aufmerksamkeit und Medieninteresse habe ich in diesem Ausmaß noch nicht erlebt. Die Local Heroes lassen einen Wir-Gedanken zwischen den Städten entstehen. Das Experiment der RUHR.2010 hilft der Kultur eine eigene Stärke zu entwickeln, den Menschen hier Kraft zu geben, Initiative und Kreativität. Das Ruhrgebiet zeichnet die Dynamik aus, immer wieder etwas Neues zu schaffen. Es geht um kulturelles Selbstbewusstsein. Das Mosaik aus den vielen kulturellen Identitäten der Region ergibt das Gesicht der Kulturhauptstadt 2010."
Holger Schlierf, Bürgermeister Hamminkeln. Für: dpa / 13.2.2010Weitere Informationen zu Local Heroes.
"Kohle und Stahl, Taubenzucht und Schrebergarten - das sind die üblichen Bilder, die bis heute mit dem Ruhrgebiet in Verbindung gebracht werden. Die Klischees halten sich hartnäckig und sind dennoch längst überholt. Bewegt sich doch der Strukturwandel bei uns in einem so hohen Tempo wie in kaum einer anderen mitteleuropäischen Region. Die Auszeichnung "Kulturhauptstadt" und die wirtschaftliche Entwicklung sind zwei Seiten einer Medaille. Die Herausforderung besteht darin, die Lebensbereiche Wohnen, Arbeiten, Freizeit und Kultur zusammen zu führen. Als echtes Revierkind weiß ich, wovon ich spreche. (…) Mein Anspruch ist, Adressen zu schaffen und zu erhalten. Dazu gehören nicht nur Steine, Bauwerke und Architekturen. Es gilt, auch betagte Quartiere wieder lebendiger zu machen. Deshalb gefällt mir persönlich ein Projekt im Rahmen von RUHR.2010 ganz besonders: "2-3 Straßen", eine Ausstellung von Jochen Gerz in Dortmund, Duisburg und Mülheim. 78 Menschen wohnen für ein Jahr mietfrei in sanierten Wohnungen. Mit ihren Nachbarn und Besuchern schreiben sie in einem digitalen Netzwerk an einem gemeinsamen Text. Die Kreativität der Bewohner soll die Straßen beleben und verändern. Auf das Ergebnis bin ich schon jetzt gespannt. Sicher ist: Das Thema Kultur eint die Region. Insbesondere die Leuchttürme der Industriekultur, etwa das Welterbe Zollverein in Essen oder das Museum Küppersmühle in Duisburg, können das Bild ganzer Standorte verändern. (…) Eins hat der Strukturwandel des Reviers bereits eindrucksvoll gezeigt: In jeder Krise steckt eine Chance. Diese Chance wollen wir nutzen. Durch ein verantwortungsbewusstes Unternehmertum, das Kreativität ermöglicht und Innovation voran bringt. So bleibt das Ruhrgebiet auch über 2010 hinaus eine Kulturhauptstadt."
Dr. Peter Schörner, Vorsitzender der Geschäftsführung der Evonik Wohnen GmbH. In: Westfälischer Anzeiger / 13.2.2010Weitere Informationen zu 2-3 Straßen.
"La salvación de la creatividad (Die wiederbelebende Kraft der Künste) Man hätte keine bessere Wahl treffen können, als das Ruhrgebiet zur Kulturhauptstadt Europas zu erklären - just in einem Moment der Krise, in der sich Europa gerade dank kreativer Ideen vor allem im kulturellen Bereich retten kann."
Gerard Mortier, Künstlerischer Direktor des Teatro Real / Madrid, Gründerintendant der Ruhrtriennale. In: El País / 10.2.2010Lesen Sie den Originalartikel aus El País.
"Ich glaube, die Kulturhauptstadt 2010 im Ruhrgebiet ist eine Gelegenheit zu zeigen, dass das Kohlenpott-Klischee längst zur Vergangenheit gehört. (...) Was viele Nicht-Essener vielleicht nicht wissen: Essen hat, entgegen dem Klischee vom Ruhrgebiet, auch viele grüne ländliche Seiten. (...) Ich bin sehr gerne zu Besuch bei meinen Eltern, die noch in Essen-Werden leben. Die Menschen im Kohlenpott sind für ihre Ehrlichkeit bekannt. In Essen gehe ich auch immer in die "Lichtburg", dieses wunderschöne alte Kino ist einer der letzten echten Filmpaläste. (...) Zeche Zollverein ist immer einen Besuch wert. Das neue Ruhr-Museum soll extrem gelungen sein und sehr anschaulich und spannend die Vielfalt des Reviers aufzeigen."
Markus Knüfken, Schauspieler. In: WAZ / 9.1.2010"Das schöne an Essen sind ja die Autobahnen. In zwei Minuten bist du draußen. Und wenn du wieder rein fährst, denkst du: Wenn so Essen aussieht, wie sieht dann Kotzen aus?"
Hagen Rether, Kabarettist. Bei der österreichischen Erstaufführung seines Programms "Liebe", im Rahmen des 28. MotzArt Kabarett Festivals in Salzburg / 7.2.2010"Entdecken Sie doch einmal die Region vor Ihrer Haustür: Die Kulturhauptstadt RUHR.2010 ist doch dafür ein schöner Anlass."
Klaus Laepple, ehrenamtlicher Präsident des Deutschen Reiseverbands und des Bundesverbands der Deutschen Tourismuswirtschaft. In: WAZ / 6.2.2010"Ich lebe seit zehn Jahren im Ruhrgebiet. Meine Identifikation hier ist das Theater, die Arbeit, die ich hier tue. Ich finde, dass man einerseits ständig kämpfen muss, auf der anderen Seite sind die Leute sehr lustig und humorvoll. Das ist so ein spannender Widerspruch."
Jakob Schneider, Schauspieler am Theater Dortmund, Titelrolle in "Odysseus. Verbrecher" von Christoph Ransmayr im Rahmen der "Odyssee Europa". In: Westfälischer Anzeiger / 6.2.2010"Die Kulturhauptstadt ist der Grund für diese Ausstellung. Es ist 'was Besonderes, im Ruhrgebiet zu arbeiten. Hier gibt es mehr Industriebauten als anderswo und der Mix von Natur und Industrie ist einzigartig. (…) Das Ruhrgebiet ist ein unbekanntes Terrain. (…) Lassen Sie uns jemanden in Norddeutschland einen Förderturm zeichnen, das kann er nicht. Deshalb muss man in der Fotografie genau sein. (…) Hochöfen waren eine Herausforderung. Am schwierigsten zu verstehen und zu fotografieren. (…) Das Ruhrgebiet, so wie wir es hier sehen, existiert nicht mehr."
Hilla Becher, Fotokünstlerin. In der Pressekonferenz zur Ausstellung "Bernd und Hilla Becher. Bergwerke und Hütten - Industrielandschaften" im Josef Albers Museum Quadrat Bottrop / 5.2.2010"Ich freue mich sehr darüber, mit den Förderbescheiden aus meinem Hause ein Projekt unterstützen zu können, das im Dezember 2008 als offizielles Projekt der RUHR.2010 GmbH in die Projektliste aufgenommen wurde und somit auch einen bedeutenden Beitrag für die Kulturhauptstadt Europas RUHR.2010 leisten zu können. Denn die Kunstausstellung soll die Emscherinsel national und international als touristischen Zielort platzieren und zum Imagewandel dieser strukturell benachteiligten Region beitragen."
Dr. Peter Paziorek, Regierungspräsident des Regierungsbezirks Münster. Bei der Übergabe der Zuwendungsbescheide für EMSCHERKUNST.2010 im Gelsenkirchener Nordsternpark / 4.2.2010"Kirche, Kultur und Kunst bildeten im Ruhrgebiet seit Jahrhunderten eine Einheit."
Franz-Josef Overbeck, Bischof von Essen. In: WAZ / 3.2.2010/ nach oben
Promi-Talk Januar 2010 (in Auswahl):
"
Das Ruhrgebiet ist ein bisschen wie New York und Altenessen vergleichbar mit Harlem. (...) Hier gibt es so schöne Gegenden. Einen Ort wie Werden gibt es in ganz New York nicht."
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"Wir haben ja in diesem Jahr in unserer Nachbarschaft die Kulturhauptstadt RUHR.2010. Diese Großveranstaltung beeindruckt nach Außen mehr durch Glanz und schiere Masse als durch ein besonders schlüssiges Konzept. Und das sind Eigenschaften die man sonst oft den Düsseldorfern nachsagt. Jetzt ist es umgekehrt: Der Pott macht auf horizontalen Hochglanz und wir leisten hier mit unserem Schumann-Jahr eine sehr ernsthafte Arbeit. Das finde ich spannend."
Michael Becker, Intendant der Tonhalle Düsseldorf, im Interview. In: Welt am Sonntag, 31.1.2010"Meine internationale Karriere hat eigentlich in Deutschland begonnen. Mein erstes fixes Engagement war an der Deutschen Oper am Rhein in Düsseldorf. Das Ruhrgebiet ist mir daher sehr vertraut und ich arbeite immer wieder gerne hier. Kulturhauptstadt zu werden oder zu sein, ist eine große Auszeichnung, weit über Landesgrenzen hinaus."
Thomas Hampson, amerikanischer Star-Bariton, im Interview. In WAZ, 30.1.2010"Warum wundern sich eigentlich immer noch manche Leute darüber, dass das Ruhrgebiet in diesem Jahr Europas Kulturhauptstadt ist? (...) Den Titel "Europas Kulturhauptstadt" empfinde ich als wundersame Gerechtigkeit. (...) für mich ist keine Stadt so sorgfältig gegliedert wie zum Beispiel der zentrale Ort im Revier, Essen. Und nirgends drängt sich deutsche Geschichte so stark auf wie zwischen Duisburg und Dortmund (...). Da existiert keineswegs eine "Ruhrstadt" - eine Stadt hat ein Zentrum. Das Ruhrgebiet ist eine Fünf-Millionen-15-Großstädte-Stadt. Einfacher ist das vielgesichtige Gebilde nicht zu benennen. (...) Immerhin, für das Projekt "Kulturhauptstadt" haben sich die alten Neider denn doch mal einigen können - zum Kulturwunder Ruhr? (...) RUHR.2010 sthet vor einer Herkules-Aufgabe - 53 Orte mit zig-tausenden kunstwilligen Menschen."
Jürgen Lodemann, Autor. In: WAZ, 29.1.2010"Das Museum Folkwang ist ein Jahrhundertereignis für Essen und die Metropole Ruhr."
Dr. Jürgen Rüttgers, Ministerpräsident des Landes Nordrhein-Westfalen. Beim Festakt des Folkwang-Neubaus, Essen / 28.1.2010Weitere Informationen zum Neubau des Museum Folkwang
"Das Ruhrgebiet ist dann erfolgreich, wenn es seine Kräfte bündelt und an einem Strang zieht."
Dr. Wulf Bernotat, Vorstandsvorsitzender der E.ON AG un d Vorsitzender des Initiativkreises Ruhr. In: WAZ / 27.1.2010"RUHR.2010 bringt Umsatz für Hotellerie und Gastronomie und die Chance, sich als attraktiver Standort für Städtetourismus zu profilieren. (...) Auch die Loveparade dürfte als touristisches Großevent Umsatz generieren. Sie würde Duisburg als attraktive Großstadt zusätzliche Bekanntheit verschaffen."
Dr. Stefan Dietzfelbinger, Hauptgeschäftsführer der Niederrheinischen Industrie- und Handelskammer. In: Rheinische Post / 27.1.2010"Wer Kultur vornehmlich mit Theater, Symphonien und tollen Ausstellungen definiert und die Alltagskultur vergisst, hat einen zu engen Kulturbegriff - und übrigens auch nicht den der Kulturhauptstadt. Denken Sie doch nur an den Grönemeyer-Song: Symphoniker und Popkultur bilden eine Einheit. Man bemüht sich doch ein Kulturhauptstadtjahr für alle Menschen der Region zu machen. Das hat der Auftakt auf Zollverein übrigens grandios eingelöst. Ich nähere mich der Sache jedenfalls mit einem gehörigen Schuss Euphorie, Weil ich finde: Gerade wir im Ruhrgebiet müssen zeigen, dass wir an solche Sachen positiv rangehen und nicht von vornherein sagen: Ist doch eh alles Scheiße."
Frank Goosen, Kabarettist und Autor. In: WAZ / 26.1.2010"Die Kulturhauptstadt Europas RUHR.2010 ist auf Nachhaltigkeit angelegt. Die Region wird davon auch nach 2010 profitieren. Kultur ist nicht nur schön und kostet Geld, sondern sie ist zu einem entscheidenden Wirtschaftsfaktor geworden, der auch Arbeitsplatzverluste in anderen Wirtschaftszweigen kompensieren kann. Die Kultur- und Kreativwirtschaft kommt bereits auf einen Anteil von 2,6 Prozent des Bruttoinlandsproduktes, die ganze chemische Industrie hat 2,1 Prozent."
Bernd Neumann, Kulturstaatsminister. In: Rheinische Post / 25.1.2010"Kultur ist wie Aspirin. Sie dringt ein und verschwindet wieder. Aber sie wirkt."
Wolfgang Bieger, Pressesprecher von KettIn e.V. In: Stadtspiegel Essen / 20.01.2010"Im Ausland erkläre ich immer, wie schön Essen und das Ruhrgebiet sind."
Oliver Bierhoff, Manager der deutschen Fußball-Nationalmannschaft. In: RuhrNachrichten / 11.1.2010"Ich bin stolz, dass wir zeigen können, was wir können."
Sönke Wortmann, deutscher Regisseur und Produzent. In: RuhrNachrichten / 11.1.2010"Das Kulturhauptstadtjahr wird ein Erfolg. Dafür werden die Menschen schon sorgen."
Rita Süssmuth, ehemalige Präsidentin des Deutschen Bundestages. In: RuhrNachrichten / 11.1.2010"Die Idee des modernen Europas beginnt mit Kohle und Stahl. Die Realität des im Frieden vereinten Europas ist hier, im Ruhrgebiet. (...) Der Kohlenpott ist ein Meltingpot der Völker und Kulturen. (...) die Vielfalt des Ruhrgebietes ist heute größer denn je: Bei Industrie und Dienstleistungen, Handel und Gewerbe, Forschung und Bildung, bei Kultur und Kunst - und Fußball wird hier auch gespielt, habe ich gehört. (...) Vor 25 Jahren war Athen erste Kulturhauptstadt Europas; welch faszinierende Reise seit damals von der Akropolis zur Zeche Zollverein. (...) Und wir machen weiter! Denn genau das ist unsere Idee, unsere Botschaft: Das Europa der Kulturen zu schaffen durch kreative Menschen überall in Europa."
José Manuel Barroso, Präsident der Europäische Kommission, in seinem Grußwort beim Festakt zur Eröffnung der Kulturhauptstadt Europas RUHR.2010 am 9.1.2010 auf dem Welterbe Zeche Zollverein.Lesen Sie mehr zur Eröffnung von RUHR.2010.
"53 Städte und Gemeinden bilden zusammen die "Kulturhauptstadt Europas Ruhr.2010" - das ist eine Premiere in der 25-jährigen Geschichte dieses europäischen Ehrentitels, ein großer Gewinn für das Ruhrgebiet und für uns alle. Denn hier im Revier gibt es viel zu entdecken (...) vor allem: liebenswerte Menschen, bodenständig und direkt, hilfsbereit und solidarisch, zusammengekommen aus ganz Europa. (...) Das gemeinsame Ziel Kulturhauptstadt hat viele Energien freigesetzt und das Zusammengehörigkeitsgefühl weiter gestärkt: über die Grenzen von Städten, Zuständigkeiten und persönlicher Herkunft hinweg. Hier ist Kultur - ganz im Sinne der alten Folkwang-Idee - keine elitäre Veranstaltung, sondern eine lebensgestaltende Kraft für alle. Sie stiftet Gemeinschaft zwischen Menschen unterschiedlicher Herkunft, Lebensalter und Interessen. Sie hilft, die Welt von heute zu verstehen und die Möglichkeiten von morgen auszuloten. (...) Von diesen Erfahrungen können wir alle lernen. Freuen wir uns also auf das Ruhrgebiet als Kulturhauptstadt Europas!"
Horst Köhler, Bundespräsident, in seinem Grußwort beim Festakt zur Eröffnung der Kulturhauptstadt Europas RUHR.2010 am 9.1.2010 auf dem Welterbe Zeche Zollverein.Lesen Sie mehr zur Eröffnung von RUHR.2010.
"Heute geht ein Traum in Erfüllung: Die Stadt Essen, und mit ihr Europas neue Metropole Ruhr, ist europäische Kulturhauptstadt! Wir in Nordrhein-Westfalen sind stolz darauf. Es gibt keinen besseren Ort für die europäische Kulturhauptstadt. (...) Hier weiß man, was es heißt, Europäer zu sein. Nicht geschichtsvergessen, sondern weltoffen und dabei doch immer bodenständig. Nicht egozentrisch, sondern solidarisch. Nicht materialistisch, sondern wertebewusst. (...) Eine Kultur für alle von allen – das ist die Idee der Kulturhauptstadt. Es ist eine Kulturhauptstadt mitten im Wandel. (...) Freuen wir uns gemeinsam auf ein Jahr voller großartiger Anregungen, Inspirationen, Begegnungen und neuer Ideen."
Dr. Jürgen Rüttgers, Ministerpräsident des Landes Nordrhein-Westfalen, in seinem Grußwort beim Festakt zur Eröffnung der Kulturhauptstadt Europas RUHR.2010 am 9.1.2010 auf dem Welterbe Zeche Zollverein.Lesen Sie mehr zur Eröffnung von RUHR.2010.
"Was mich am meisten infiziert, immer wenn ich ins Ruhrgebiet komme, sind die Menschen. Das ist das, was mich immer wieder von innen erwärmt."
Herbert Grönemeyer, zur Eröffnung der Kulturhauptstadt Europas RUHR.2010 am 9./10.1.2010 auf dem Welterbe Zeche Zollverein.Lesen Sie mehr zur Eröffnung von RUHR.2010.
"Ich habe mit dem Lied versucht zu vermeiden, vom Pott zu singen, sondern einfach die Menschen zu beschreiben; was sie prägt, was sie ausmacht. Das ist jetzt keine philosophische Hymne. Sie soll ihnen Freude bringen, Spaß machen, sie zum Schmunzeln bringen. Ich hoffe, das ist mir einigermaßen gelungen."
Herbert Grönemeyer, zu seiner Ruhr-Hymne "Komm zur Ruhr"Lesen Sie mehr zu Komm zur Ruhr.
"Wir spielen bei jedem Wetter, wir grätschen auch bei jedem Wetter. Ich sing auch bei jedem Wetter. Ich habe auch schon bei Windstärke 10 gesungen - da kennen wir nix."
Herbert Grönemeyer, vor seinem Auftritt beim Festakt zur Eröffnung der Kulturhauptstadt Europas RUHR.2010 am 9.1.2010 auf dem Welterbe Zeche Zollverein.Lesen Sie mehr zur Eröffnung von RUHR.2010.
"Die Eröffnungsfeier war beeindruckend, einfach hinreißend. Und die malerischen Schneeflocken waren das Pünktchen auf dem i."
Marie-Luise Marjan, Schauspielerin, über den Festakt zur Eröffnung der Kulturhauptstadt Europas RUHR.2010 am 9.1.2010 auf dem Welterbe Zeche Zollverein.Lesen Sie mehr zur Eröffnung von RUHR.2010.
"Der Zeitpunkt für Essen und das Ruhrgebiet hätte nicht besser gewählt werden können. 2010, in dem Jahr, das uns wegen der Wirtschaftskrise noch viele Veränderungen abnötigen wird, ist das Ruhrgebiet Kulturhauptstadt Europas. Wenige andere Regionen in Europa haben in den letzten Jahrzehnten solche fundamentalen strukturellen Veränderungen durchgemacht wie das Ruhrgebiet. Dass nun gerade diese Region, die einmal für Kohle und Stahl stand, sich mit Kultur in Europa präsentiert, zeigt deutlich, welche Kraft Kunst und Kultur haben. In diesem Sinne ist die Europäische Kulturhauptstadtregion Ruhrgebiet ein ermutigendes Zeichen für 2010. Wir wünschen Istanbul, Pécs und dem Ruhrgebiet ein erfolgreiches Kulturhauptstadtjahr!"
Olaf Zimmermann, Geschäftsführer des Deutschen Kulturrats. In der WELT / 04.01.2010"Natürlich hat die Großstadt Ruhr - mit 6 Millionen Einwohnern die größte Stadt des Landes - allerhand offiziöse Kultur und deren pornoteure Tempel zu bieten. So wie keiner uns als Stadt begreift, ist auch die genuine Kultur der Region keine erkennbare, sondern subversiv und nicht zu verkaufen."
Friedrich Küppersbusch, Fernsehproduzent, auf die Frage, ob sich für ihn mit der Kulturhauptstadt ein Traum erfülle, im Interview mit taz / 03.01.2010
"Für mich ist Kultur immer ganz konkret: etwa das Folkwang-Museum in Essen, das Dortmunder U, das Museum Küppersmühle in Duisburg und viele andere Museen, Theater oder Opern bei uns in NRW. Kultur ist wichtig für die Identität mit der Heimat, uns sie steht gleichzeitig für Weltoffenheit. Deshalb ist die Kulturhauptstadt RUHR.2010 ein ganz großes, auch internationales Ereignis. Sie verbindet Tradition mit Moderne im Revier."
Dr. Jürgen Rüttgers, Ministerpräsident des Landes NRW. In: NRZ / 02.01.2010
"Unsere ganze Region kann beweisen, dass das Bild des Ruhrgebiets, das sich über Jahrzehnte in den Köpfen vieler Leute festgesetzt hat, falsch ist. Die Menschen werden den Wandel sehen. Ein herausragendes Beispiel ist für mich der Neubau des Folkwang-Museums, über den ich mich besonders freue."
Manfred Burgsmüller, ehemaliger Fußballnationalspieler. In: NRZ / 02.01.2010
"Kultur bedeutet für mich zu gestalten, zu verändern und Neues zu schaffen - und dabei unsere Wurzeln im Blick zu behalten. Kulturelles Verständnis ist immer individuell - und sollte es auch sein. Ansonsten gilt im Kulturhauptstadtjahr 2010 der Ruhrgebiets-Imperativ: Wenn alle begeistert mitmachen, findet jeder etwas Interessantes!"
Dr. Wulf H. Bernotat, Vorstandsvorsitzender der E.ON AG und Moderator des Initiativkreises Ruhr. In: NRZ / 02.01.2010
"Die Wurzeln der Kultur sind doch dort entstanden, wo Menschen sich zum gemeinsamen Speisen zusammengesetzt haben. Insofern hoffe ich, dass wir es in der Kulturhauptstadt schaffen, uns mit den Gästen aus aller Welt gemeinsam an einen Tisch zu setzen. Nicht nur bei der großen Festtafel am 18. Juli auf der A 40."
Berthold Bühler, Patron der Essen-Kettwiger Résidence mit 2 Michelin "Stars". In: NRZ / 02.01.2010
"Das ist eine große Chance, unsere Region den Menschen in Europa und der Welt näher zu bringen. Ich mache gerade Urlaub in der Schweiz und bin schon mehrmals auf dieses Ereignis angesprochen worden. Wir hatten 2006 die Fußball-Weltmeisterschaft in Deutschland, nun können wie unsere Region in etwas kleinerem Stil bekannter machen."
Walter Hellmich, Bauunternehmer und Präsident des MSV Duisburg. In: NRZ / 02.01.2010
"Das Wichtigste ist, dass wir es geschafft haben, mit vereinten Kräften Kulturhauptstadt zu werden. Es soll dem Ruhrgebiet eine Lehre sein, dass es möglich ist, gemeinsam etwas zu erreichen."
Franz-Josef Britz, Vorsitzende der CDU in Essen. In: NRZ / 02.01.2010
"Kultur ist, wie wir Menschen unser Leben gestalten. Kultur verbindet uns und macht uns gleichzeitig unterscheidbar. Von der Kulturhauptstadt 2010 erwartet ich deshalb, dass sie die ganze Fülle menschlichen Zusammenlebens zum Ausdruck bringt, auch als Herausforderung für eine bessere Zukunft."
Guntram Schneider, Vorsitzender des DGB-Landesbezirks Nordrhein-Westfalen. In: NRZ / 02.01.2010
"Ich freue mich auf die Kulturhauptstadt, weil ich auf meinen vielen Reisen rund um die Welt in Zukunft bei Interviews auf die Frage nach dem "Woher kommen Sie?" sagen kann: Ich komme aus der Kulturhauptstadt 2010, die man wegen ihrer tollen Menschen, ihres tollen Fußballs, ihrer tollen Sprache, ihrer tollen Vielfältigkeit und ihres unendlich tollen Angebots an Kultur kennt oder kennenlernen muss!"
Knister, bürgerlich Ludger Jochmann, Kinderbuchautor. In: NRZ / 02.01.2010
"RUHR.2010 bietet eine enorme Binnenwirkung für das Ruhrgebiet. Schon jetzt hat die Kulturhauptstadt für das Zusammenwachsen des Ruhrgebiets mehr erreicht als so manches Infrastrukturprojekt. Für das Wir-Gefühl im Ruhrgebiet und für das Ausloten von Möglichkeiten über Stadtgrenzen hinaus wird die Kulturhauptstadt in jedem Fall ein Erfolg. (…) Zudem leistet der Veranstaltungsreigen einen wichtigen Beitrag, um der ehemaligen Montanregion neues Selbstbewusstsein und einen neuen Glauben an sich selbst zu geben. (…) Es wird immer noch nicht genug beachtet, welch ein enormes Angebot an Spitzenkultur wir konstant im Ruhrgebiet haben - sei es im Aalto-Theater, während des Klavierfestivals Ruhr, der Ruhrtriennale, den vielen hervorragenden Museen, um nur Beispiele zu nennen. Das Ruhrgebiet hat jetzt eine große Chance zu einem Image-Wandel zu kommen."
Hans-Heinrich Grosse-Brockhoff, Kulturstaatssekretär beim Ministerpräsidenten von Nordrhein-Westfalen, im ddp-Interview am 02.01.2010"Das Ruhrgebiet war jahrzehntelang der Kohlenpott. Dort gab es nur Arbeit, Arbeit, Arbeit. Es galt nicht als ein Ort, an dem man seinen Urlaub verbringen wollte. Heute sieht die Sache anders aus."
Helge Schneider, Entertainer, im Interview mit der Berliner Morgenpost / 01.01.2009"Aus dieser Gegend die Kulturhauptstadt zu machen - ein großartiges Ereignis für das Ruhrgebiet. Es wird einen Aufschwung geben. Denn noch sind Pils, Pommes und Ruß als Assoziationen im Kopf der meisten Menschen. Doch die Veränderung des Reviers wird alle faszinieren, da bin ich mir ziemlich sicher. Die ehemaligen Industrie-Standorte sind Kultur-Standorte geworden. Das ist doch eine Botschaft und wird letztendlich zum Erfolg führen, für Essen und das Ruhrgebiet."
Klaus J. Behrendt, Schauspieler, in reiseWELT / 01/2010"Nicht nur die Akteure der RUHR.2010, sondern gerade auch die Bürgerinnen und Bürger der 53 Städte und Gemeinden der Metropole Ruhr haben ein faszinierendes Programm für ihre Kulturgäste erarbeitet. Rund 300 Einzelprojekte und 2500 Veranstaltungen finden statt. Das ist absolut beeindruckend."
Lutz Lienenkämper, Landesminister für Bauen und Verkehr in Nordrhein-Westfalen, in reiseWELT / 01/2010/ nach oben
Promi-Talk 2009/2.HJ (in Auswahl):
"Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger, es gibt schon jetzt viele Ereignisse, auf die wir uns im kommenden Jahr freuen können: auf die Fußballweltmeisterschaft, auf die Veranstaltungen in Essen und im Ruhrgebiet, das Kulturhauptstadt Europas 2010 sein wird, oder auf den Ökumenischen Kirchentag. (…) In diesem Sinne wünsche ich Ihnen und Ihren Familien ein erfülltes, ein glückliches und ein gesegnetes Jahr 2010."
Dr. Angela Merkel, deutsche Bundeskanzlerin, in ihrer Neujahrsansprache 2010, 31.12.2009"Das Kulturhauptstadtjahr ist ein Geschenk, das zunächst einmal viele Menschen zusammenbringt, um mit ihnen die entspannende Kultur des Ruhrgebiets bis in unsere Tage hinein zu feiern, besonders auch die Geschichte und Entwicklung der Region wahrzunehmen, aber auch ihre Veränderung sowohl im gesellschaftspolitischen wie auch im kirchlichen Bereich. (...) Das ganze Jahr soll eine Einladung zur Versöhnung, zur Gerechtigkeit und zur Bewahrung der Schöpfung sein."
Pfarrer Gerd Belker, Vorsitzender des Arbeitskreis Christlicher Kirchen Essen. In: Stadtspiegel Essen / 28.12.2009"Eines der wichtigen Elemente des Gedankens der europäischen Kulturhauptstadt ist die Besinnung auf das kulturelle Erbe und die eigene Geschichte. Es ist wichtig, sich zu erinnern, dass dies Land christliche Wurzeln und Werte hat. Diese Werte haben die Grundlage für unseren Rechtsstaat und unseren Sozialstaat gelegt. Dazu gehört aber auch die Errungenschaft, dass der Staat weltanschaulich neutral ist und dass jeder Mensch, der hier lebt, seine Religion leben und seine Meinung frei äußern kann."
Pfarrer Willi Overbeck, im WAZ Wochenende, Weihnachten 2009"Was Sie vielleicht nicht wissen: Das Ruhrgebiet wird offiziell das kulturelle Herz Europas sein. Sie nennen das einen Schock? Wir nennen es RUHR.2010! Ich weiß schon, was Sie denken: Ruhrgebiet? Europa? Ja, besetzt von den Franzosen; bombardiert von den Briten - und von den polnischen Gastarbeitern wieder aufgebaut. Das ist Europa! Ergibt doch einen gewissen Sinn, oder?"
"Mich reizt das Ruhrgebiet, weil hier Menschen so vieler Nationen leben. Das macht das Leben hier so bunt und interessant. Außerdem findet sich hier ein unglaublich reichhaltiges kulturelles Angebot, das allerdings kaum bekannt ist. Ich freue mich darauf, hier zu leben."
Prof. Dr. Marc Levine, neuer Inhaber der Alexander von Humboldt-Professur an der Universität Duisburg-Essen. Im Interview mit Andrea Kleemann, WAZ / 17.12.2009"Das größte Klischee ist wohl, dass es bei uns nicht schön ist. Klar gibt es Ecken in Deutschland, wo es viel schöner ist, aber das Ruhrgebiet ist lebenswert!"
Hennes Bender, Comedian. Im Interview mit Ronny von Wangenheim, RuhrNachrichten / 16.12.2009"Wir müssen die Kulturhauptstadt 2010 in der Metropole Ruhr dazu nutzen, die kulturelle Stärke Nordrhein-Westfalens mehr als bisher in Europa und weltweit zu demonstrieren. Wir haben kulturell so viel zu bieten wie nur wenige andere Regionen in Europa. In der Essener Oper, auf der Zeche Zollverein oder bei der Ruhrtriennale zeigen wir international hoch geachtete Spitzenleistungen. Arbeiten wir gemeinsam daran, dass Kultur und Kreativität zur Marke Nordrhein-Westfalens wird. Sie soll das Bild unseres Landes in der Welt als eine der kreativsten Regionen Europas vermitteln."
Jürgen Rüttgers, Ministerpräsident des Landes Nordrhein-Westfalen, bei der Eröffnung des Besucherzentrums auf dem Weltkulturerbe Zeche Zollverein in Essen am 4.12.2009Lesen Sie mehr zur Eröffnung des neuen Besucherzentrum Ruhr
"Das Ruhrgebiet als Musikstück, da sehe ich nicht Schubert oder Bachs h-Moll-Messe: Ich sehe hier Aufbruch, Moderne Zeiten, also Zeitgenössisches. (…) Die Region hat leider immer noch zu wenig Selbstverständnis. RUHR.2010 kann eine Identität schaffen! Ich traue dem Kulturhauptstadtprogramm das zu."
Johannes Bultmann, Intendant der Philharmonie Essen / WAZ, 22.11.2009"Das Ruhrgebiet erlebe ich wie ein Roadmovie. Ich liebe es, abends durchs Ruhrgebiet zu fahren, zu "cruisen". Wenn ich im Dunkeln über die A40 an Essen und Bochum vorbeifahre, dann denke ich an Los Angeles, eine Stadt, für die ich eine tiefe Zuneigung empfinde. Für mich klingt das Ruhrgebiet eigentlich wie Musik im "American style" von Steve Reich, also modern und rhythmisch. Die Musik ist dabei nicht fertig, sondern fühlt sich noch unvollendet an. (…)Den Begriff "Polyzentrische Metropole" habe ich kürzlich zur Umschreibung des Ruhrgebiets gehört. Dabei hat es - genau wie Berlin übrigens auch - eine starke provinzielle Note, die indes auch den Charme ausmacht. (…) Aber der entscheidende Punkt ist: Das Ruhrgebiet ist eine großartige "Stadt". Es leben Millionen Menschen in ihr und mit ihr. Im Ruhrgebiet ist Bewegung, die man spüren kann."
Benedikt Stampa, Intendant des Konzerthauses Dortmund / WAZ, 22.11.2009"Für einen wie mich, dem der alte Ruhrpott mit seiner einzigartigen Melange von Bildern, Geräuschen und Gerüchen aus Oberhausener Schulzeit noch bestens vertraut ist, stellt sich das heutige Ruhrgebiet wie ein riesiges Labor dar, in dem Zukunft gestaltet wird. Das reflektiert auch das Programm zur Kulturhauptstadt Europas RUHR.2010, und deswegen ist die European Film Academy, die am 12. Dezember in der Bochumer Jahrhunderthalle herausragende Leistungen auszeichnet, im (wie wir hoffen) ebenfalls zukunftsorientierten Medium Film, besonders froh, in diesem wichtigen Augenblick dabei zu sein. Ich wünsche mir, daß wir im Ruhrgebiet Spuren hinterlassen, nicht nur mit der Verleihung des Europäischen Filmpreises, sondern auch durch eine Fortsetzung der "European Film Academy - Europäische Filmwoche RUHR" und der "EFA Master Class RUHR", die beide in diesem Jahr zum ersten Mal stattfinden. Und da das RUHR.2010-Programm bereits heute ein Kapitel RUHR.2030 vorsieht, erlaube ich mir, genauso optimistisch, auszurufen: "Glückauf! Dann sind wir wieder dabei!" Spätestens dann…"
Wim Wenders, Präsident der European Film Academy. Grußwort in der Publikation zur EFA - Europäischen Filmwoche RUHRLesen Sie mehr zur EFA - Europäischen Filmwoche RUHR und zu den weiteren Filmprojekten von RUHR.2010.
"Es sollte noch viel mehr Filme aus dem Ruhrgebiet geben, weil wir hier Locations haben, in denen sich auf Rufweite ein historischer Film in grüner Natur neben einem Science-Fiction-Thriller in postindustrieller Zeit drehen lässt. Stadtindianer sowieso."
Armin Rohde (Schauspieler), in: newsletter - Der Brancheninformationsdienst der Filmstiftung NRW, Ausgabe November 2009Lesen Sie mehr zur Verleihung des 22. Europäischen Filmpreises in der Metropole Ruhr und zu den Filmprojekten von RUHR.2010.
"Es sollte noch viel mehr Filme aus dem Ruhrgebiet geben, denn so jung komm wa nich mehr zusammen, die Wahrheit ist aufem Platz, und weil ich dann endlich ma wieder in meiner alten Heimat Arbeit finde."
Peter Lohmeyer (Schauspieler), in: newsletter - Der Brancheninformationsdienst der Filmstiftung NRW, Ausgabe November 2009Lesen Sie mehr zur Verleihung des 22. Europäischen Filmpreises in der Metropole Ruhr und zu den Filmprojekten von RUHR.2010.
"Es sollte noch viel mehr Filme aus dem Ruhrgebiet geben, weil es Geschichten und Bilder zu erzählen gibt, die einzigartig sind für unser Land und die, wenn man es versteht, ein wirkliches Stück Leben erzählen können."
Werner Kubny (Dokumentarfilmer), in: newsletter - Der Brancheninformationsdienst der Filmstiftung NRW, Ausgabe November 2009Lesen Sie mehr zur Verleihung des 22. Europäischen Filmpreises in der Metropole Ruhr und zu den Filmprojekten von RUHR.2010.
"Es sollte noch viel mehr Filme aus dem Ruhrgebiet geben, weil der Blick auf das Ruhrgebiet in seiner Vielfalt, Eigenart und auch kulturellen Potenz noch immer durch zu viele schnelle Bilder, ungeduldige Klischees und alte VorUrteile zugestellt ist."
Christoph Hübner (Produzent), in: newsletter - Der Brancheninformationsdienst der Filmstiftung NRW, Ausgabe November 2009Lesen Sie mehr zur Verleihung des 22. Europäischen Filmpreises in der Metropole Ruhr und zu den Filmprojekten von RUHR.2010.
"Es sollte noch viel mehr Filme aus dem Ruhrgebiet geben, damit ich im und aus dem Ausland nicht mehr hören muss: »Where the hell is Essen?« oder »What the hell is Ruhrgebiet?«"
Marianne Menze (Lichtburg Essen), in: newsletter - Der Brancheninformationsdienst der Filmstiftung NRW, Ausgabe November 2009Lesen Sie mehr zur Verleihung des 22. Europäischen Filmpreises in der Metropole Ruhr und zu den Filmprojekten von RUHR.2010.
"Es klingt abgedroschen, aber was das Ruhrgebiet so liebenswert macht, sind die Leute. (…) Die Leute verstellen sich nicht, sie sind wie sie sind mit all ihren Macken. (…) Das Ruhrgebiet verkörpert natürlich ein Klischee der Arbeiterwelt, des Malochertums. Das entsprach ja sicherlich auch irgendwann mal den Tatsachen, aber es ist Zeit für eine neue Identität, und die Suche danach merkt man dieser Region auch an. (…) Ich glaube auf jeden Fall, dass die Aktivitäten der Kulturhauptstadt 2010 dem Ruhrgebiet in seiner kulturellen Ausstrahlung etwas Geltung verschaffen können. Auch wenn ich leider ein wenig die Gefahr sehe, dass durch die Größe des Ruhrgebiets und durch seine vielseitige Beschaffenheit diese Wirkung am Ende wieder verpufft. Ich bin gespannt, was sich da tun wird. Denn am Ende bin ich gar nicht so sicher, ob das Ruhrgebiet wirklich unbedingt diese Eigenschaft als Metropole anstreben sollte. Was es bisher so lebendig gemacht hat, ist ja gerade, dass es überall kleine Off-Theater, kleine Kinos, einzelne Filmemacher gibt, die im Kleinen etwas zu bewegen versuchen. Eigentlich ist es doch ganz sympathisch, wie es ist."
Peter Thorwarth, in: newsletter - Der Brancheninformationsdienst der Filmstiftung NRW, November 2009"Die langfristige Außenwirkung der Kulturhauptstadt ist unbezahlbar."
Axel Schroeder, Cityring-Vorsitzender Dortmund / WAZ, 04.11.2009"Der Rest der Geschichte wird noch geschrieben."
Marc Oliver Hänig, Pressesprecher RUHR.2010 GmbH / Vorstellung des Kulturhauptstadtprogramms in der Philharmonie Essen, 30.10.2009"Das Ruhrgebiet, einst Europas größte Industrieregion, steht für dynamischen Wandel in der globalisierten Welt. Es erfindet seine wirtschaftliche wie auch kulturelle Basis neu. Überall im Ruhrgebiet entstehen Orte der kulturellen Begegnung, hier ist die Zukunft zuhause."
Horst Köhler, Bundespräsident / Colosseum Theater in Essen, 30.9.2009/ nach oben
Promi-Talk 2009/1.HJ (in Auswahl):
"Wir können uns auf eine fantastische Zeit im nächsten Jahr freuen. Schön, dass der Sport (in der Kulturhauptstadt Europas; Anm.d.Red.) mittendrin ist und nicht nur dabei."
Walter Schneeloch, Präsident des LandesSportBundes Nordrhein-Westfalen / "wir im sport", Ausgabe 06/2009"Die Kulturhauptstadt ist gut für das Ruhrgebiet und sie ist gut für die Menschen. Sie ist eine Investition in die Zukunft. Wenn die Begriffe Wandel und Nachhaltigkeit irgendwo eine Bedeutung haben, dann hier."
Dr. h.c. Hans-Dietrich Genscher, Bundesaußenminister a.D. / Essen am 23.06.2009"Wir haben seitens der Bundesregierung und natürlich auch seitens der Länder die Kultur- und Kreativwirtschaft immer wieder in umfassendem Sinne gefördert, weil wir glauben, dass dies so etwas wie die Visitenkarte unseres Landes hier zu Hause, aber auch in der Welt ist."
Angela Merkel, Bundeskanzlerin (CDU) / Rede vom 20.06.2009"Die Kulturhauptstadt ist ein Geschenk des Himmels für die Metropole Ruhr."
Dr. Jürgen Rüttgers, Ministerpräsident des Landes Nordrhein-Westfalen / Essen am 13.05.2009"Ich möchte Sie herzlich dazu einladen, das religiöse und kulturelle Erscheinungsbild unserer Region zu bereichern und die Kulturhauptstadtprojekte des Bistums 2010 zu unterstützen. Denn letztlich hängt es von uns ab, inwieweit wir Kult und Kultur in unserer Region auch für zukünftige Generationen erfahrbar werden lassen."
Franz Vorrath, Weihbischof und Diözesanadministrator des Bistums Essen / Januar 2009/ nach oben
Promi-Talk 2008 (in Auswahl):
"Man merkt jetzt in Deutschland, dass wir es ernst meinen mit dem Bau der Metropole Ruhr. Eine derartige Kulturbaustelle, einen solch sexy Stabilbaukasten, den gibt es sonst nirgendwo in Europa."
Prof. Dieter Gorny, Vorsitzender des Bundesverbands Musikindustrie e.V., Aufsichtsratsvorsitzender der Filmstiftung NRW, Künstlerischer Direktor RUHR.2010 GmbH / WAZ vom 19.10.2008
