Mapping the Region
"Mapping the Region" ist ein Ausstellungsprojekt der RuhrKunstMuseen, der zwanzig Kunstmuseen in der Metropole Ruhr.
Im künstlerischen Kontext spielen Begriffe und Methoden wie "Kartografie" und "Mapping" seit den 1950er Jahren eine Rolle. In der zeitgenössischen Kunst ist das "Mappen" eine zentrale Recherchemethode, derer sich zahlreiche Künstler, die in den Ausstellungen der RuhrKunstMuseen beteiligt sind, bedienen.
Der Begriff "Mapping" bezeichnete zunächst die kartografische Herangehensweise an ein Untersuchungsfeld. "Mapping" bedeutet, die Netzwerke eines Raumes zu erfassen. In diesem Sinne kann es als Instrument zum "Lesen" von Landschaften und Orten verstanden werden.
Städte und Landschaften sind topografische bzw. geografische und zugleich semiotische Räume, das heißt durch Geschichte und Gesellschaft, Identität und Beziehungsgeflechte, geprägt. So kann eine Region wie das Ruhrgebiet auf unterschiedliche Weise kartografisch erfasst und "gelesen" werden: Schon ein Blick in den Rhein-Ruhr-Atlas oder den Netzplan des Verkehrsverbunds Rhein-Ruhr macht dies deutlich.
RUHR.2010-TV: "Der Soundtrack des Ruhrgebiets" – Sendung vom 24.06.2010
RUHR.2010-TV besucht die Ausstellung Unerwartet/Unexpected - Von der islamischen Kunst zur zeitgenössischen Kunst, die im Rahmen von "Mapping the Region" der RuhrKunstmuseen gerade gestartet ist. Im Kunstmuseum Bochum treffen Sie dazu auf Museumsdirektor Hans Günter Golinski.
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Die Ausstellungen der beteiligten RuhrKunstMuseen:
• ÜberTage Pixelprojekt_Ruhrgebiet
• liquid area
• Hilla und Bernd Becher. Bergwerke und Hütten
• Zwischen Kappes und Zypressen
• mapping the region - Olaf Metzel. Noch Fragen?
• Soundscape - Klanglandschaft Ruhrgebiet
• Andreas Siekmann, aus: Gesellschaft mit beschränkter Haftung, 1996-99
• Weltsichten: Landschaft in der Kunst vom 17. bis zum 21. Jahrhundert
• Unerwartet/Unexpected - Von der islamischen Kunst zur zeitgenössischen Kunst
• Tadashi Kawamata u. a. "outdoor"
• Geschichten aus dem Westend
• Hacking the City
• Light 21. Licht-Kunst-Visionen für das 21. Jahrhundert
• Mischa Kuball: 100 Lichter / 100 Gesichter
Ausführliche Informationen erhalten Sie auf der Projektwebseite der RuhrKunstMuseen.
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