Temporäre Stadt an besonderen Orten

Temporäre Stadt, Istanbul Hafen
Temporäre Stadt, Istanbul Hafen

Temporäre Stadt, Istanbul Hafen
Foto: Prof. Bernd Borghoff

Die Städtelandschaft Metropole Ruhr, die türkische Mega-City Istanbul und die kleine Stadt Pécs in Ungarn – drei Kulturhauptstädte 2010 mit sehr unterschiedlicher urbaner Raumstruktur. Ist die Stadt der Ort gesellschaftlichen und kulturellen Bewusstseins, der Anker, wo das „Grundgesetz“ einer europäischen Stadtgesellschaft lesbar wird? Lassen sich hier Ähnlichkeiten der europäischen Stadt und ihrer Gesetzmäßigkeiten ausmachen? Diesen Fragen geht ein studentisches Projekt über drei Jahre nach.

In hochschulübergreifenden Workshops, die durch Planungsexperten ergänzt werden, soll der Stadtraum der drei Kulturhauptstädte untersucht werden. Ab 31. Oktober 2008 besucht eine Gruppe von Studenten aus Pécs und Istanbul Studenten aus der Metropole Ruhr. Gemeinsam beschäftigen sie sich mit der Frage, wie der Burgplatz in Duisburg so gestaltet werden kann, dass er als verbindende Klammer zwischen Innenhafen und Stadtzentrum fungiert. Auch die nächsten Reisen nach Pécs und Istanbul münden in temporären Architekturen, in Ausstellungen und einer Abschlussveranstaltung 2010 in der Metropole Ruhr. 

Partner: Europäisches Haus der Stadtkultur e. V., Universität Dortmund, Universität Siegen, RWTH Aachen; Türkei: Yildiz Universität, Bilgi Universität, Goethe Institut Istanbul, Istanbul 2010; Ungarn: Universität Pécs, Abteilung Architektur, Städtebau und Kommunikationswissenschaften, Goethe Institut Budapest, Pécs 2010