Kreativwerkstätten

Die Metropole Ruhr ist auf der Suche nach ihrer Zukunft. Das Industriezeitalter hinter sich lassend erreicht es über den „Wandel durch Kultur“ eine Phase der Neuorientierung und des Neuanfangs als kreative Metropole in Europa. 

RuhrMusic.2010

Foto: Olgas-Rock Festival, OberhausenFoto: Olgas-Rock Festival, Oberhausen

Foto: Olgas-Rock Festival, Oberhausen

RuhrMusic.2010 hat sich die Vernetzung und Förderung zahlreicher musikwirtschaftlicher Bereiche der Metropole Ruhr zum Ziel gesetzt. Durch verbindende Plattformen und Strukturprojekte entstehen Synergien und eine neue kulturell-ökonomische Kraft in der Region.


RuhrMusic.2010 – Der Kongress

Mindestens ebenso wichtig wie die Strukturförderung ist die Kommunikation. „RuhrMusic.2010 – Kongress“ ist ein Symposium, das sich in erster Linie an die Vertreter der Musikwirtschaft, aber auch an Musikinteressierte im Allgemeinen richtet. Da Kreativwirtschaft auf die Wechselwirkungen unterschiedlicher Wirtschaftssegmente setzt, werden auch Vertreter von öffentlichen Institutionen sowie aus den Bereichen Tourismus und Medien thematisch eingebunden.

RuhrMusic.2010 – Die Vernetzung: Ruhr Music Commission

Auf Initiative von RUHR.2010 hat sich Ende Juni 2008 das informelle Netzwerk Ruhr Music Commission (RMC) aus Akteuren der Musikbranche gegründet. Zentrales Anliegen der Kommission ist es, gemeinsam für die Interessen der in der Metropole Ruhr ansässigen Unternehmen zu werben und mit Politik und Verwaltung einen Dialog zur Stärkung der Musikwirtschaft aufzunehmen. Die Kommission wird Handlungsempfehlungen aussprechen und fachliche Hilfestellung leisten. Mit den Bereichen Live Entertainment, Labels, Verlage, Musikhandel und Musikmedien sind alle relevanten Betätigungsfelder der Musikwirtschaft vertreten. Zudem entwickelt die Ruhr Music Commission in Zusammenarbeit mit der RUHR.2010 einen Katalog von Maßnahmen und Leitlinien für eine nachhaltige und adäquate Standortpolitik zugunsten der Musikwirtschaft in der Metropole Ruhr.

Gründungsmitglieder: Michael Batt, Kulturbüro Dortmund; Hubertus F. Brand – Geschäftsführer/Veranstalter Thierbrauerei, Dortmund; Daniel Büxenstein, Bochum Total, Bochum; Cengiz Celik, Raveline und Event Kommission, Datteln; Marcus Gloria (Sprecher RMC), Geschäftsführer Cooltour, Bochum; Prof. Dieter Gorny, RUHR.2010 GmbH, Essen; Carsten Helmich, POPMODERNVeranstaltungs GmbH/Juicy Beats; Lars Josten, zuHouse.Club GmbH & Co. KG, Dortmund; Marcus Kalbitzer, Kulturzentrale GbR, Essen; Martin Königsmann, Agent u. a. Moguai/Veranstaltungen im Deltapark zur LP, Recklinghausen; Bernd Kowalzik, Roof Music GmbH, Bochum; Michael Lohrmann, Visions/Galore, Dortmund; Katja Lucker, RUHR.2010 GmbH, Essen; Waldo Riedl, Domicil, Dortmund; Kersten Sattler, Loveparade; Holger Stratmann, Rock Hard, Dortmund; Manfred Tari, Pop100/Journalist, Dortmund

Weitere Verbände für andere Branchen sind ebenfalls in Planung, wie zum Beispiel die Ruhr Games Commission.

RuhrMusic.2010 – Der Leuchtturm: Loveparade

Loveparade 2007, Foto: RTG/Ralph LuegerLoveparade 2007, Foto: RTG/Ralph Lueger

Loveparade 2007, Foto: RTG/Ralph Lueger

Die größte Open-Air-Musikparty der Welt – mit 1,6 Mio. Besuchern allein 2008 in Dortmund – lebt die Vision der Metropole. Sie lässt bis mindestens 2011 die Erde im Ruhrgebiet beben und wandert durch die Region als ob es keine Stadtgrenzen gäbe. Die mediale Aufmerksamkeit, die dieser Mega-Event vor allem bei jüngeren Zielgruppen generiert, unterstützt das Ziel von RUHR.2010, neue Bilder der Metropole Ruhr in die Welt hinauszutragen und das Image des rußgeschwärzten Ruhrgebiets abzustreifen. Die Veranstaltung hebt das Selbstbewusstsein der Region und ist ein guter Partner für die kreativwirtschaftliche Strategie zur Stärkung der Musikwirtschaft in der Metropole Ruhr. In Kombination mit den Aktivitäten von RuhrMusic.2010 sind vielfältige Anknüpfungspunkte gegeben. 

www.loveparade.com