Museum Folkwang
Das erste Museum für zeitgenössische Kunst in Europa ist das 1902 von Karl Ernst Osthaus in Hagen gegründete Museum Folkwang.
Auch nach der Verlegung seiner wichtigsten Sammlungsbestände nach Essen im Jahre 1922 konnte es seine Sammlungstätigkeit auf höchstem Niveau fortsetzen, so dass es heute zu den bedeutendsten Museen der klassischen Moderne in Deutschland zählt. Seit 1929 verfügt das Museum in Essen über ein eigenes Museumsgebäude an der Goethestraße. Es wurde 1944/45 zerstört und durch einen neugestalteten Bau ersetzt.
Auf Initiative und ausschließlich mit Mitteln der Alfried Krupp von Bohlen und Halbach-Stiftung entsteht rechtzeitig zum Kulturhauptstadt-Jahr ein Neu- und Erweiterungsbau, den die Stiftung den Bürgern der Stadt Essen als Geschenk widmet. Der vom Londoner Architekten David Chipperfield stammende Entwurf ermöglicht die städtebaulich lang vermisste Öffnung des Museum Folkwang hin zur Innenstadt. Er integriert den denkmalgeschützten Altbau in das Ensemble und setzt dessen bestehendes Konzept mit Innenhöfen, Gärten und Wandelhallen fort.


