Unna-Massen
Zukunftsmodell für eine Kreativ-Residenz.
Das Kompetenzzentrum für Integration Unna-Massen zwischen Unna und Dortmund war und ist die zentrale Anlaufstelle für Aussiedler, Zuwanderer und ausländische Flüchtlinge in NRW.
Bis zum Jahr 2010 werden rund 40 Gebäude leer stehen, darunter eine Schule und viele Werkstätten. Wohn- und Arbeitsraum für 300 Personen entsteht. Unna-Massen bietet die einmalige Chance, eine Enklave für Kreative und Künstler, eine in Europa einmalige neue Form von Residenz in der Metropole Ruhr zu schaffen. Hier soll im urbanen Raum ein Architektur, Musik, Kunst, Licht und Kreativität verbindendes, ganzheitliches Zukunftsmodell entstehen, genannt in Anlehnung an die Auslandsakademie Villa Massimo: Unna Massimo.
Das neue Unna-Massen wäre ein Ort für eine neue, ganzheitliche Bildung in Kreativität und Kreativwirtschaft: Einerseits in Form von europäischen Sommer- und Winter-Akademien und internationalen Künstler-Workshops, andererseits im Rahmen eines Hochschulkonzeptes zur Licht-und Kreativwirtschaft, den die Stadt Unna etablieren will.
Dazu soll die 60er-Jahre-Architektur der Enklave in eine biomorphe Avantgarde-Erlebniswelt aus Licht, Klang und Natur verwandelt werden. Es ist kein Hausbau nötig, sondern ein Fortbauen mit modernster Licht-, Projektions- und Soundtechnik. Damit knüpft das Projekt an die Tradition der Lichtkunst in der Metropole Ruhr an: Die bestehenden Häuser werden durch haarfeine, kaum sichtbare Kunststofffäden überspannt, die durch Lasertechnik sichtbar und zur Projektionsfläche werden. Einer Bienenwabe gleich entsteht so ein Raum, der seine Bewohner mit allen Sinnen anspricht und kontemplativ neue gedankliche und emotionale Räume und Tiefen eröffnet. Ein Modell zukünftigen kreativen Lebens und Arbeitens in einem ganzheitlichen Kunstwerk aus Architektur, Licht, Sound-Art und Natur.
Partner: Villa Massimo, Rom


