Zwei Berge – Eine Kulturlandschaft

Die Kulturlandschaften der Metropole Ruhr sind absolut einzigartig. Besonders in der Emscherzone mit ihrer Abfolge von Infrastrukturtrassen, agrarindustriell genutzten Flächen und häufig verwilderten Industriearealen verdichtet sich der Charakter der Region.

Im Emscher Landschaftspark findet sich zwischen zwei Bergen ein ganz typisches Stück Ruhrgebiet: Im Südwesten liegt der natürlich entstandene Mechtenberg mit dem Bismarckturm in Essen-Kray, im Nordosten sieht man die Abraumhalde mit Himmelstreppe auf dem stillgelegten Zechengelände Rheinelbe in Gelsenkirchen-Ückendorf. Sie stehen für das Spannungsfeld zwischen Künstlichkeit und Natürlichkeit, zwischen postindustrieller Waldlandschaft und landwirtschaftlicher Nutzlandschaft. 

Genau hier werden Landschaftsarchitekten und Studenten gemeinsam mit dem Bauern, dem die Flächen gehören, eine erste landschaftliche Inszenierung schaffen, deren Blühbild im Frühjahr 2009 sichtbar sein wird. Mit ihrem Projekt wollen sie zeigen, wie diese neuen Kulturlandschaftstypen inte-grale Teile einer urban geprägten Lebensumwelt werden können. 

Partner: Regionalverband Ruhr, Landesbetrieb Wald und Holz Nordrhein-Westfalen