Spielwiesen
Kinder und Jugendliche brauchen ein eigenes Forum in der Kulturhauptstadt. Ob Märchen oder Fiktion, ob Kunst, Kultur oder Musik – mit Kinder-und Jugendprojekten richtet RUHR.2010 das Augenmerk auf deren Interessen, Wünsche und Träume. Die Kinder von heute gestalten die Zukunft der Metropole Ruhr – mit der Kulturhauptstadt können sie gleich damit anfangen.
Jedem Kind ein Instrument
Früh übt sich, was ein großer Musiker werden könnte: In der Metropole Ruhr haben alle Erstklässler bis 2010 die Möglichkeit, ein Musikinstrument ihrer Wahl zu lernen. Im ersten Schuljahr werden die Kinder über das Singen, Tanzen und Malen spielerisch an musikalische Grundelemente wie Takt, Rhythmus, Notation herangeführt.
MusikschullehrerInnen gestalten die Stunden im Tandem mit den GrundschullehrerInnen. Ab dem zweiten Schuljahr erhalten die Kinder das von ihnen gewählte Instrument als Leihgabe für den Unterricht und für das Üben zu Hause. Musikschullehrkräfte unterrichten Kleingruppen von durchschnittlich fünf Kindern am Instrument. Zum Instrumentalunterricht kommt von der dritten Klassean das Spiel im Ensemble hinzu. Jahrgangsübergreifend üben die Kinder einmal wöchentlich das Zusammenspiel als Schulorchester. Das Programm „Jedem Kind ein Instrument“ wurde 2003 durch die Zukunftsstiftung Bildung und die Stadt Bochum ins Leben gerufen. Im Rahmen der Kulturhauptstadt Europas RUHR.2010 ist es auf die gesamte Metropole Ruhr ausgedehnt worden. Bundespräsident Horst Köhler ist Schirmherr des Programms. Das Modellprogramm zur kulturellen Bildung von Kindern inspiriert derzeit in ganz Deutschland Planungen zu ähnlichen Aktivitäten.
Trägerin des Programms: Stiftung Jedem Kind ein Instrument
Initiatoren des Programms: Kulturstiftung des Bundes, der Ministerpräsident des Landes Nordrhein-Westfalen, Zukunftsstiftung Bildung in der GLS Treuhand e. V.


