Metropole im Wandel
Die europäische Metropole Ruhr zwischen Industrialisierung und postkarbonem Zeitalter
Lässt sich das Ruhrgebiet in historischer Perspektive als eine Metropolregion verstehen, in der sich wesentliche Strukturmerkmale und Entwicklungsmomente eines spezifisch europäischen Stadttypus ausgeprägt haben? Wie wird das Ruhrgebiet vor diesem historischen Hintergrund den Übergang von einer karbonen zu einer postkarbonen Industriegesellschaft bewältigen, der sich infolge des Klimawandels abzeichnet?
Das sind die Leitfragen, die Anfang 2010 im Zentrum einer internationalen wissenschaftlichen Tagung des Kulturwissenschaftlichen Instituts Essen (KWI) stehen werden. Das KWI rückt die wichtigsten Entwicklungslinien und Zukunftsfragen der Region an der Ruhr ins Blickfeld und wirft die Frage auf, wie europäisch die Metropole Ruhr ist.
Am ersten Tag befasst sich die Tagung in einem historischen Rückblick mit den Wesensmerkmalen europäischer Städte und Regionen. Sie verbindet sie mit den Entwicklungen des Ruhrgebiets in der Epoche von Kohle und Stahl. Am zweiten Tag geht es um die Herausforderungen der Zukunft. Wie kann der Übergang von einer karbon geprägten Vergangenheit in eine Zukunft gestaltet werden, die wegen der womöglich dramatischen Folgen des Klimawandels "kohlenstoffarm" geprägt sein muss?
Zur Tagung in Essen werden Wissenschaftler aus der Region, aus Deutschland und aus Europa eingeladen.
11./12.1.2010
Essen, Zeche Zollverein, Halle 2
Teilnahme nur nach Anmeldung unter:
maria.klauwer@kwi-nrw.de
Weitere Informationen finden Sie unter:
www.kulturwissenschaften.de
Eine Publikation zur Veranstaltung finden Sie hier:
www.kulturwissenschaften.de/home/kwiintervention



