Das große Spiel
Archäologie und Politik zur Zeit des Kolonialismus (1860-1940)
Rückgabeforderungen von weltberühmten archäologischen Monumenten wie dem Pergamonaltar und der Nofretete werfen die Frage nach dem historischen Zusammenhang zwischen der Fundgeschichte von antiken Objekten und deren rechtlicher Grundlage auf.
Die Ausstellung "Das große Spiel" zeigt die enge Verbindung zwischen Archäologie und Politik in den europäischen Staaten gegen Ende des 19. und zu Beginn des 20. Jahrhunderts und präsentiert die großen Ausgrabungen und Expeditionen im Zeitalter des europäischen Kolonialismus.
Die mit internationalen Kooperationspartnern konzipierte Ausstellung erläutert in zwölf Bereichen anhand von über 800 hochkarätigen Exponaten einen der Höhepunkte der europäischen Kulturgeschichte. Über 60 international bekannte Museen und Institutionen sowie Privatbesitzer haben zum Teil noch nie gezeigte Kunstwerke zugesagt.
Die Metropole Ruhr kann im Jahr der Kulturhauptstadt darauf hinweisen, dass Bürger der Stadt Essen wie Carl Humann durch den Pergamonaltar Bahn brechende Entdeckungen im Osmanischen Reich gemacht und Mäzene wie die Familie Krupp die erfolgreichen Expeditionen der Deutschen auf der Seidenstraße finanziert haben.
12.02.-13.06.2010
täglich 10-19 Uhr
Ruhr Museum
Gelsenkirchener Str. 181, 45309 Essen
Zur Ausstellung ist bereits ein umfangreiches Begleitbuch mit Beiträgen von 50 international renommierten Wissenschaftlern mit 670 Seiten im DuMont Verlag erschienen.
Die Ausstellung wird von zahlreichen Förderern unterstützt, darunter die Kulturstiftung des Bundes, die Sparkasse Essen, die Alfred und Kläre Pott-Stiftung, die Ernst von Siemens Kunststiftung, die Kulturstiftung Essen, die Nationalbank und der Verband de PSD Banken.
Weitere Informationen finden Sie unter:
www.ruhrmuseum.de/de/sonderausstellungen/vorschau.jsp


