Rote Erde - Der große Roman über das Ruhrgebiet und seine Vergangenheit
Nahe am historischen Geschehen begleitet der Roman über drei Jahrzehnte das Leben von Bruno Kruska, der als 15-Jähriger im Jahre 1887 ins Ruhrgebiet kommt, um Bergmann zu werden.
Mit dem Sohn eines verarmten pommerschen Pachtbauern schildert "Rote Erde" spannend ein Stück Bergarbeitergeschichte. Vom ersten großen Streik Ende der achtziger Jahre des 19. Jahrhunderts bis zur kurzen Besetzung des Pütt durch die Bergarbeiter nach dem Ersten Weltkrieg reicht dieser epische Roman über das Ruhrgebiet und seine Vergangenheit.
"Der Roman zeigt, was Schulbücher vermeiden: Geschichte von unten, aus der Sicht und dem Erleben derer, die keine Schlachtenlenker sind, sondern Opfer." (Süddeutsche Zeitung)
"Das Revier und seine Vergangenheit als bedeutsamer und griffiger Stoff." (Der Spiegel)
"Rote Erde erzählt von harter Arbeit, von Liebe und Tod, von Katastrophen, von Kämpfen um mehr Lohn und mehr Gerechtigkeit. Aber auch von den Sehnsüchten der Menschen nach einem würdigeren Leben." (WDR)
Peter Stripp wurde 1935 in Berlin geboren, studierte Grafikdesign und Malerei und arbeitete längere Zeit als freier Autor und Hörspielproduzent für den RIAS und WDR. Seit 1972 ist Stripp als Schriftsteller, Drehbuchautor und Regisseur tätig. 1974 erhielt er den Adolf-Grimme-Preis in Gold für den Fernsehfilm "Sanssouci (Im Reservat)".
"Rote Erde" wurde 1983 unter der Regie von Klaus Emmerich auch für die ARD in einer neunteiligen Fernsehserie verfilmt. Wie bei dem Nachfolger "Rote Erde II" (1990) schrieb Peter Stripp dazu das Drehbuch. Beide Serien sind seit 2008 in digital überarbeiteter Bild- und Tonqualität als 5-DVD-Box bzw. 2-DVD-Box erhältlich.
Peter Stripp
Rote Erde - Der große Roman über das Ruhrgebiet und seine Vergangenheit
Verlag Henselowsky Boschmann
September 2008 (1. Taschenbuchauflage)
504 Seiten, broschiert, EUR 12,90
ISBN 978-3-922750-88-8


